- 04.09.2026, 11:03:02
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FMA-Erhebung: Restbestand an Fremdwährungskrediten fällt im 2. Quartal erstmals unter €5 Mrd.
Ausständige Franken- und Yen-Kredite privater Haushalte sinken im Q2 um 2,9% – überwiegend endfällig 2029-2033
Das Volumen an Fremdwährungskrediten (FX-Krediten) an private Haushalte ist im 2. Quartal 2026 wechselkursbereinigt um 2,9% gesunken und liegt damit zum 30. Juni 2026 nurmehr bei Ꞓ4,92 Milliarden. Das sind 2,7% aller Kredite an private Haushalte in Österreich. Das geht aus der aktuellen Erhebung der österreichischen Finanzmarktaufsicht (FMA) zu FX-Krediten hervor.
Seit der Verhängung des Neuvergabe-Stopps durch die FMA im Herbst 2008 ist das FX-Kreditvolumen damit wechselkursbereinigt um Ꞓ44,5 Milliarden oder 92% zurückgegangen. Am Höhepunkt des FX-Kreditbooms 2006 haftete fast ein Drittel aller Kredite an private Haushalte (32%) in Fremdwährungen aus. In der Großen Finanzkrise 2008 wurde diese Position zu einem Risiko für den gesamten österreichischen Bankensektor.
Praktisch alle verbleibenden FX-Kredite (99,2%) lauten auf Schweizer Franken (der Rest fast zur Gänze auf japanische Yen). Der Wechselkurs der Schweizer Währung stand am Ende des 2. Quartals bei 0,9224 zum Euro. Seit dem Jahr 2008 hat der Schweizer Franken um 79% aufgewertet.
Die noch verbliebenen FX-Kredite werden nach Schätzungen der FMA überwiegend in den Jahren 2029 bis 2033 endfällig. Die Kreditinstitute sind angehalten, von sich aus zumindest jährlich das Gespräch mit betroffenen Kreditnehmer:innen zu suchen. Diese sollten die Gesprächsangebote unbedingt wahrnehmen.
Informationen zu Fremdwährungskrediten an private Haushalte und die damit verbundenen Risiken finden Sie hier. Die FMA-Mindeststandards zu FX-Krediten können Sie hier herunterladen.
Rückfragen & Kontakt
Finanzmarktaufsicht (FMA)
Boris Gröndahl
Telefon: +43 676 8824 9995
E-Mail: [email protected]
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