• 04.09.2026, 09:43:32
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Grippeimpfung leicht gemacht: ÖGGK HEALTH MOBIL als „fahrendes Impfzentrum“ in den Bezirken Schwaz, Kufstein und Kitzbühel unterwegs

Wien (OTS) - 

Fast 6.300 Menschen sind im Winter 2025/26 so schwer an der „echten Grippe“ erkrankt, dass sie im Spital behandelt werden mussten. Fast 1.800 davon waren unter 14 Jahren alt. Um für die bevorstehende Influenza-Saison einen wirkungsvollen Schutz einfach zugänglich zu machen und das Schulimpfprojekt des Landes Tirol zu unterstützen, ist das HEALTH MOBIL der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze im Herbst in den Bezirken Schwaz, Kufstein und Kitzbühel „on Tour“. Das „fahrende Impfzentrum“ macht sowohl vor Schulen als auch im öffentlichen Raum Station und ergänzt – in Kooperation mit dem Land – so nahtlos die bestehenden Impfangebote. Interessierte aller Altersgruppen haben damit die Gelegenheit, sich unkompliziert impfen zu lassen.

Exakt 6.295 Österreicher:innen erkrankten lt. SARI-Dashboard in der Saison 2025/26 so schwer an Influenza, dass sie im Spital behandelt werden müssen. 828 dieser Patient:innen waren unter 14 Jahren alt. In Tirol mussten 2025/26 immerhin 547 Menschen mit der „echten Grippe“ aufgenommen, davon waren 99 Kinder unter 14.

Für gesunde Menschen und vor allem Jugendliche ist eine Erkältung mit Schnupfen oder Halsschmerzen in der Regel leicht zu verkraften. Die echte Grippe kann aber selbst für diese Personengruppe schwer oder sogar lebensbedrohlich verlaufen. Sie beginnt meist mit einem plötzlich einsetzenden, starken Krankheitsgefühl, hohem Fieber, Muskel- und Gliederschmerzen, starken Kopf- und Halsschmerzen sowie Husten. Auch Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen kommen vor. Dazu können Komplikationen wie Lungenentzündung, Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder bakterielle Sekundärinfektionen kommen.

Influenza-Impfung vom Nationalen Impfgremium empfohlen

Erst recht gefährlich ist die Influenza für die sogenannten vulnerablen Personengruppen – also ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder einem geschwächten Immunsystem. Aber auch Kinder und Jugendliche haben große Bedeutung, da sie eine gewichtige Rolle bei der Übertragung und Verbreitung von Influenzaviren spielen (siehe Info des Gesundheitsministeriums). Das Nationale Impfgremium empfiehlt daher die Influenza-Impfung für alle ab dem Alter von 6 Monaten. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren steht die nasale Impfung (oder auf Wunsch auch die Impfung durch Injektion) zur Verfügung. Influenzaviren verändern sich laufend, weshalb Influenza-Impfstoffe in ihrer Zusammensetzung jährlich aktualisiert werden. Daher ist die Influenza-Impfung jährlich angeraten, idealerweise im Oktober oder November.

Durchimpfungsrate weit unter dem Zielwert

In der letzten Saison 2025/26 wurden rund 1,15 Millionen Österreicher:innen gegen Influenza geimpft (in Tirol knapp über 100.000 Menschen). Davon waren rund 193.000 unter 14 Jahren (Tirol: ca. 23.300 Kinder). „Damit liegt die Durchimpfungsrate in Österreich bei knapp 13 Prozent – und somit weit unter dem von WHO angepeilten Zielwert von 75 Prozent“, zeigt Mag. Erika Sander, Generalsekretärin der Österreichischen Gesellschaft vom Goldenen Kreuze (ÖGGK), auf. „International gesehen zählen wir sogar zu den Ländern mit besonders niedriger Impfquote.“

Impf-Bus macht an fast 100 Schulen in den Bezirken Schwaz, Kufstein und Kitzbühel Station

Das Land Tirol organisiert deshalb – zusätzlich zu den Impfangeboten der Allgemeinmediziner:innen, Kinderärzt:innen und öffentlichen Einrichtungen – unter anderem ein wirkungsvolles Schulimpfprojekt. Um dieses Angebot zu ergänzen und die Impfung einerseits Schüler:innen sowie andererseits der breiten Öffentlichkeit möglichst niederschwellig zugänglich zu machen, startet die ÖGGK mit ihrem HEALTH MOBIL ab Ende September eine Tour durch drei Tiroler Bezirke. Das „fahrende Impfzentrum“ macht sowohl vor Schulen als auch auf öffentlichen Plätzen Station.

Das Schulimpfprojekt des Landes an fast 100 Schulen wird mit den Direktor:innen koordiniert. Über die Anmeldung werden Schüler:innen und Eltern direkt informiert.

„Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im letzten Jahr im Bezirk Schwaz wird das Tiroler Schulimpfprojekt gegen Influenza heuer auf mehrere Bezirke ausgeweitet“, freut sich Dr. Barbara Schmid, Amtsärztin des Landes Tirol. „In den Bezirken Schwaz, Kufstein und Kitzbühel erfolgt die Umsetzung mit dem ÖGGK HEALTH MOBIL im Rahmen der Kampagne ‚Aktiv gegen Grippe‘, während die Impfungen in weiteren Bezirken im Rahmen der bestehenden Schulimpfungsorganisation durchgeführt werden. Beides soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die echte Grippe zu schärfen und die Impfquote in Tirol zu steigern. Deshalb unterstütze ich diese Initiative sehr. Denn umso einfacher das Impfen gemacht wird, umso besser wird diese wichtige Vorsorgemaßnahme angenommen – im Interesse der Kinder und Jugendlichen, aber auch zum Schutz von vulnerablen Personen wie älteren oder kranken Menschen im familiären Umfeld.“

„Vereinfacht gesagt: Jedes geimpfte Kind schützt auch seine Großeltern oder ein krankes Familienmitglied. Das kann bei der nächsten Grippewelle von großem Wert sein“, so Dr. Barbara Schmid.

Zusätzlich macht Impf-Bus auf öffentlichen Plätzen Station

Zusätzlich zu den Impfmöglichkeiten bei niedergelassenen Ärzt:innen und öffentlichen Stellen macht das ÖGGK HEALTH MOBIL auch auf zentralen Plätzen in den Bezirkshauptstädten Halt – so am Fischergries in Kufstein, am Pfundplatz in Schwaz und im Zentrum von Kitzbühel. Alle Tour-Stopps der Aktion „Aktiv gegen Grippe“ finden sich unter https://www.oeggk.at/aktiv-gegen-grippe/

Im öffentlichen Raum werden alle Altersgruppen mit dem jeweils passenden Impfstoff geimpft – Kinder, Erwachsene und Senior:innen. Für Kinder steht dabei der nasale Impfstoff zur Verfügung. Für alle gilt: Es ist keine Anmeldung nötig, und es wird geimpft solange der Vorrat reicht.

Ein Projekt der ÖGGK – unterstützt von starken Partner:innen

Das Projekt wird maßgeblich mitgetragen vom Land Tirol, der Abteilung Öffentliche Gesundheit Tirol, der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ), der Österreichischen Gesellschaft für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (OEGIT), der Apothekerkammer Tirol, AstraZeneca, benefit, Herba, Kottas, Ökopharm, und Viatris.

Fotos
Fotos finden Sie unter diesem Link: https://accelent.fromsmash.com/DHfH5LwFww-dt

Über das ÖGGK Health Mobil


Das ÖGGK Health Mobil ist eine Innovation, die Präventionsmedizin direkt zu den Menschen bringt. Auf einer kompakten, aber äußerst effizienten Fläche von 8 Quadratmetern bietet das ÖGGK HEALTH MOBIL eine Vielzahl von mobilen medizinischen Leistungen an, die darauf ausgerichtet sind, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und das individuelle Gesundheitsmanagement zu optimieren.
Mehr Informationen auch unter https://www.oeggk.at/health-mobil/

Über die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze

Als traditionsreicher gemeinnütziger Verein widmet sich die Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze seit über 130 Jahren der Gesundheit. Dabei verstehen wir Gesundheit ganzheitlich und entwickeln Konzepte, die die Versorgung der Bevölkerung verbessern. Wir kennen das System, wissen, wo Lücken sind, und verstehen die Anliegen von Patient:innen. Mit dieser Expertise schaffen wir innovative Ideen und spezielle Angebote, die die Gesundheitskompetenz der Menschen stärken und die Leistungen des staatlichen Gesundheitssystems ergänzen. Wir setzen inhaltliche Schwerpunkte und realisieren zielgerichtete Kampagnen, die wichtige Gesundheitsfragen und weitverbreitete Erkrankungen thematisieren sowie Gesundheitskompetenz vermitteln. www.oeggk.at

Rückfragen & Kontakt

Österreichische Gesellschaft vom Goldenen Kreuze
Mag. Miriam Eder, MA
PR und Kommunikation
Telefon: 01/9968092-40
E-Mail: [email protected]

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