• 03.09.2026, 12:11:02
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Bundesministerin Holzleitner gratuliert Forschenden zu 18 ERC Starting Grants

Wien (OTS) - 

Die Europäische Kommission hat die Ergebnisse der ERC Starting Grant Ausschreibung 2026 bekannt gegeben. In dem hochkompetitiven Auswahlverfahren setzten sich 18 in Österreich tätige Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher unter der Rekordzahl von 4.807 Antragstellenden durch. Die Zahl der eingereichten Anträge lag damit um 22 % über dem Vorjahreswert. Insgesamt konnten die erfolgreichen 18 Forschenden knapp 31,5 Millionen Euro an Fördermitteln für den Forschungsstandort Österreich einwerben.

Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Eva-Maria Holzleitner gratuliert: „Herzlichen Glückwunsch an alle 18 Preisträgerinnen und Preisträger, ihre Teams und Forschungseinrichtungen zu dieser herausragenden Leistung! Der anhaltende Erfolg bei den ERC Starting Grants unterstreicht die hervorragende Qualität und das große Potenzial junger Forschender in Österreich. Hervorzuheben ist zudem, dass 21 der insgesamt 421 in dieser Ausschreibung ausgewählten Forschenden derzeit in den USA und Kanada tätig sind und für ihre Projekte nach Europa wechseln werden. Dies zeigt, dass Europa ein attraktiver Standort für Spitzenforschung ist. Und wir werden dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Mit dem ERC und der europäischen Initiative „Choose Europe“ schaffen wir Möglichkeiten und konkrete Perspektiven für Spitzenforscher:innen und stärken den Forschungsstandort Europa nachhaltig."

Insgesamt neun der Grants mit einer österreichischen Gastorganisation sind im Bereich der Physik und Ingenieurswissenschaften angesiedelt. Weitere sechs Grants wurden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der Sozial- und Geisteswissenschaften eingeworben, während drei Grants an Projekte in den Life Sciences gehen.

Entsprechend vielfältig sind die geförderten Forschungsthemen und die beteiligten Forschungseinrichtungen. Besonders erfolgreich waren in dieser Ausschreibung Forschende am Institute of Science and Technology Austria (ISTA), die fünf Grants einwerben konnten. Drei weitere Grants gehen an Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftler der Universität Innsbruck; je zwei Grants wurden an Forschende der Medizinische Universität Wien, der Technische Universität Wien, der Universität Graz und der Universität Wien vergeben; je ein Grant geht an die Central European University sowie an die Medizinische Universität Innsbruck.

Für die diesjährige Ausschreibung wurde vom Europäischen Forschungsrat ein Budget in der Höhe von 705 Millionen Euro für 421 erfolgreiche Antragstellende bereitgestellt – dies entspricht einer Erfolgsquote von 8,8 % (AT: 9,7 %).

Insgesamt werden aus den geförderten Projekten europaweit etwa 2.700 Arbeitsplätze für Post-Docs sowie Doktorandinnen und Doktoranden entstehen. Die meisten Projekte sind heuer in Deutschland (89) angesiedelt, gefolgt von Großbritannien (47), Frankreich (38) und der Schweiz (36).

Bei den ERC Starting Grants handelt es sich um eine renommierte Förderung von durchschnittlich 1,5 Millionen Euro pro Forschungsprojekt (in Ausnahmefällen bis zu 3,5 Millionen Euro). Der Grant unterstützt exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase – bis zehn Jahre nach Abschluss des Doktorats – auf dem Weg in die wissenschaftliche Unabhängigkeit. Mit dem Geld können sie als Principal Investigators (Projektleiterinnen und Projektleiter) unter anderem eigene Arbeitsgruppen für das jeweilige ausgezeichnete Forschungsprojekt aufbauen.

Bei Interesse an den verschiedenen jährlichen Ausschreibungen des ERC bietet die FFG als Nationale Kontaktstelle (National Contact Point, NCP) ein breites Unterstützungsangebot, das neben Informationsveranstaltungen und Trainings zur Antragstellung auch Feedback zu Projektanträgen und Interview-Trainings umfasst. Horizon Europe: European Research Council | FFG

Rückfragen & Kontakt

Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
Florian Atzmüller
Telefon: +43 664 78092423
E-Mail: [email protected]

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