- 03.09.2026, 11:31:03
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FPÖ – Kolm: „Österreichs Wirtschaftsstandort wird von der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition systematisch an die Wand gefahren“
„Gerade für die energieintensive Industrie sind hohe Energiekosten ein massiver Wettbewerbsnachteil – Schwarz-Rot-Pink verschläft den internationalen Standortwettbewerb“
„Österreichs Wirtschaftsstandort verliert weiter an Wettbewerbsfähigkeit und internationaler Bedeutung. Während andere Staaten ihre Standortbedingungen verbessern und ihre Wirtschaft deutlich stärker wächst, tritt Österreich weiter auf der Stelle. Ein besonders deutliches Beispiel ist etwa die Schweiz: Dort ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2026 um 1,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Österreich hingegen musste im selben Zeitraum einen Rückgang der Wirtschaftsleistung hinnehmen“, erklärte FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm zu den aktuellen BIP-Zahlen der Statistik Austria, wonach die österreichische Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal 2026 um 0,1 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2026 gesunken ist.
Die Zahlen von Statistik Austria seien ein neuerlicher Beleg dafür, dass Österreich seine wirtschaftlichen Probleme längst nicht mehr mit kurzfristigen Konjunkturmaßnahmen lösen könne. „Wir haben es mit massiven, hausgemachten Strukturproblemen zu tun. Österreich ist mit einer der höchsten Abgabenquoten Europas, einer überbordenden Bürokratie und ständig neuen regulatorischen Belastungen konfrontiert. Gleichzeitig kämpfen unsere Unternehmen mit hohen Energie-, Lohn-, Transport- und Finanzierungskosten. Unter diesen Rahmenbedingungen wird es immer schwieriger, in Österreich zu investieren, Arbeitsplätze zu schaffen und international konkurrenzfähig zu bleiben“, erklärte Kolm.
„Die Schweiz zeigt eindrucksvoll, dass wirtschaftliche Stärke kein Zufallsprodukt ist. Wer Unternehmen Freiräume lässt, Investitionen ermöglicht und auf wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen setzt, schafft Wachstum und Beschäftigung. Österreich macht das Gegenteil: Die schwarz-rot-pinke Verliererkoalition belastet Leistungsträger, Unternehmer und Arbeitnehmer mit immer höheren Abgaben und versucht gleichzeitig, die daraus entstehenden Probleme mit neuen Förderungen und staatlichen Eingriffen zu kaschieren“, so Kolm.
Österreich leide insbesondere unter einer falschen Energie- und Klimapolitik. „Unsere Betriebe brauchen leistbare und verlässliche Energie und keine ideologiegetriebene Energiepolitik, die Strom und Gas künstlich verteuert. Gerade für die energieintensive Industrie sind hohe Energiekosten ein massiver Wettbewerbsnachteil. Wenn Unternehmen im internationalen Vergleich deutlich höhere Kosten tragen müssen, wandern Investitionen dorthin, wo die Rahmenbedingungen besser sind. Das gefährdet Wertschöpfung, Arbeitsplätze und letztlich unseren gesamten Wohlstand“, betonte Kolm.
Hinzu komme eine stetig wachsende Belastung durch Bürokratie und Regulierung. „Unternehmen verbringen mittlerweile einen erheblichen Teil ihrer Zeit damit, Formulare auszufüllen, Vorschriften einzuhalten und neue Berichtspflichten zu erfüllen, anstatt Produkte zu entwickeln, Aufträge abzuarbeiten und Arbeitsplätze zu schaffen. Gerade kleine und mittlere Unternehmen können diese Belastungen nicht einfach durch eigene Rechts- und Verwaltungsabteilungen auffangen. Was die schwarz-rot-pinke Regierung als Regulierung verkauft, wird für viele Betriebe zur Wachstumsbremse“, kritisierte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin.
„Österreich braucht endlich einen wirtschaftspolitischen Kurswechsel. Wir brauchen weniger Staat im täglichen Wirtschaftsleben und mehr Freiheit für jene, die investieren, Arbeitsplätze schaffen und Wertschöpfung erwirtschaften. Die FPÖ steht für eine Politik, die Leistung wieder belohnt, Eigentum schützt, Unternehmen entlastet und den Standort Österreich wieder wettbewerbsfähig macht. Dazu gehören eine echte Steuer- und Abgabenentlastung, ein Ende der Überregulierung, eine vernünftige und leistbare Energiepolitik sowie ein Abbau der staatlichen Bürokratie. Nur so können wir Wachstum, Wohlstand und Beschäftigung langfristig sichern“, betonte Kolm.
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