• 01.09.2026, 10:39:03
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FPÖ – Haider: „EU-Kommission erklärt der Klimaanlage den Krieg – Bürger sollen in der Hitze schwitzen“

Einzig „Patriots for Europe“-Fraktion erhebt Einspruch

Wien (OTS) - 

„Brüssel predigt Anpassung an den Klimawandel und sabotiert gleichzeitig genau jene Technologien, die den Menschen das Leben bei 35 oder 40 Grad erträglicher machen. Das ist an Absurdität kaum mehr zu überbieten“, kritisiert der freiheitliche Europaabgeordnete Roman Haider.

Während Millionen Europäer unter immer längeren und intensiveren Hitzewellen leiden, scheint die EU-Kommission ein neues Feindbild gefunden zu haben: Die Klimaanlage. Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes werden jene Kältemittel, die für den Betrieb moderner Kühlanlagen unverzichtbar sind, durch undurchsichtige Quoten künstlich verknappt. Das Ergebnis sei absehbar, so Haider: „Höhere Preise, weniger Verfügbarkeit und am Ende die kalte Schulter für alle, die sich gegen die Hitze schützen wollen.“

Besonders empörend sei dabei die völlige Intransparenz der Kommission. Die konkreten Quoten werden unter Verschluss gehalten, die Bürger sollen die Folgen einfach hinnehmen. „Wenn Brüssel nicht einmal offenlegt, auf welcher Grundlage solche Entscheidungen getroffen werden, dann hat das mit demokratischer Politik nichts mehr zu tun. Verbote durch die Hintertür sind offenbar zur neuen Lieblingsdisziplin der EU geworden.“

Dass diese Vorgangsweise nicht unwidersprochen bleibt, zeigt auch das Europäische Parlament: Die Patriots for Europe-Fraktion, der auch die FPÖ angehört, hat als einzige parlamentarische Fraktion einen formellen Einspruch gegen den Rechtsakt der EU-Kommission eingebracht, der die neuen Quoten für fluorierte Kältemittel festlegt. „Während die übrigen Fraktionen schweigend zusehen, wie Brüssel den Menschen eine weitere Einschränkung aufbürdet, stellen sich die Patrioten als Einzige gegen diese ideologisch motivierte Fehlentscheidung“, betont Haider.

Für Haider steht fest: Die Menschen brauchen in Zeiten extremer Hitze keine neuen Hürden, sondern die Freiheit, ihre Familien, ihre Kinder und ihre älteren Angehörigen vor gesundheitlichen Risiken zu schützen.

„Man fragt sich langsam ernsthaft: Was kommt als Nächstes? Temperaturgrenzen für Kühlschränke? Eine maximale Laufzeit für Ventilatoren? Oder entscheidet künftig eine EU-Verordnung, wie warm es im eigenen Wohnzimmer sein darf?“

„Die EU sollte endlich aufhören, den Alltag der Menschen immer weiter zu reglementieren. Wer Klimaanlagen schleichend unerschwinglich macht, betreibt keine vernünftige Klimapolitik, sondern ideologische Bevormundung auf Kosten der Bevölkerung. Die Patrioten werden sich diesem Kurs auch weiterhin mit aller Entschlossenheit entgegenstellen“, so Haider abschließend.

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