- 30.08.2026, 09:39:02
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FPÖ – Brückl: „NEOS-Minister Wiederkehr bestätigt jahrelange Fehlentwicklungen im Bildungssystem“
Freiheitliche Kritik an voreiliger Digitalisierung und den Folgen ungesteuerter Zuwanderung an Schulen wird nun von der Regierungsspitze selbst bestätigt
Der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA, bezeichnete das aktuelle Interview von NEOS-Bildungsminister Wiederkehr als „bemerkenswertes Eingeständnis einer seit Jahren verfehlten Bildungspolitik“. Der Minister räume darin zentrale Probleme ein, auf welche die FPÖ seit Langem hinweise – von den negativen Folgen einer überhasteten Digitalisierung bis hin zu den wachsenden Herausforderungen durch mangelnde Deutschkenntnisse und kulturelle Konflikte an den Schulen.
„Wiederkehr bestätigt nun schwarz auf weiß, wovor wir Freiheitliche gewarnt haben. Die Zeche für diese bildungspolitischen Irrtümer zahlen jetzt unsere Kinder, Eltern und Lehrer. Wenn nun eingeräumt wird, dass der Grundsatz ‚digital je früher, desto besser‘ falsch war, ist das eine späte, aber notwendige Einsicht. Jahrelang wurden solide Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen einer voreiligen Digitalisierungseuphorie untergeordnet“, so Brückl.
Kritisch sieht der FPÖ-Bildungssprecher auch die Analyse des Ministers zur Gewalt an den Schulen. „Wenn der Minister von ‚kulturellen Konflikten‘ und ‚religiösen Konflikten im Klassenzimmer‘ spricht, dann ist das eine klare Umschreibung für massive Integrationsprobleme, die durch eine ungesteuerte Zuwanderung direkt an unsere Schulen getragen wurden. Anstatt die Ursachen konsequent zu bekämpfen, wird mit Förderprogrammen wie dem ‚Chancenbonus‘ lediglich an den Symptomen laboriert. Damit werden nämlich genau jene Schulen belohnt, die es nicht geschafft haben, ein schulisches Umfeld zu schaffen, in dem Kinder erfolgreich lernen können“, erklärte Brückl.
Die enormen Ausgaben für private Nachhilfe seien für Brückl ein klares Alarmsignal und ein Beleg dafür, dass das öffentliche Schulsystem seinem Kernauftrag nicht mehr nachkomme. „Es kann nicht sein, dass Eltern zusätzlich hohe Summen aufwenden müssen, weil die Schule die grundlegende Wissensvermittlung nicht mehr schafft. Das zeigt den dringenden Handlungsbedarf.“
„Wir brauchen eine Bildungspolitik, die sich wieder auf ihre Kernaufgaben konzentriert: die Vermittlung von Wissen, die Sicherung von Grundkompetenzen und die Schaffung eines sicheren und leistungsorientierten Umfelds. Die deutsche Sprache muss die uneingeschränkte Grundlage des Unterrichts sein. Die späten Eingeständnisse des Ministers zeigen, dass die bisherige Politik gescheitert ist und es dringend einen neuen Ansatz braucht“, stellte Brückl klar.
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