• 29.08.2026, 11:15:02
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Junge Industrie begrüßt Staatsfonds-Vorstoß von Bundeskanzler Stocker: „Richtige Idee jetzt mutig zu Ende denken“

Ein Staatsfonds ist ein wichtiger Baustein, um die Altersvorsorge der jungen Generation abzusichern.

Wien (OTS) - 

Die Junge Industrie begrüßt den Vorstoß von Bundeskanzler Christian Stocker für einen österreichischen Staatsfonds ausdrücklich. „Der Vorschlag bestätigt unsere grundlegende Haltung: Ohne Kapitalmarkt wird sich die Altersvorsorge für die junge Generation nicht ausgehen. Dass diese Erkenntnis von Bundeskanzler Stocker geteilt wird, ist eine sehr gute Nachricht“, sagt Eduard Fröschl, Bundesvorsitzender der Jungen Industrie.

Entscheidend sei nun die Ausstattung: „Der Kanzler spricht von rund 700 Millionen Euro pro Jahr. Das ist ein wichtiger erster Schritt, gemessen an einer jährlichen Deckungslücke von 34 Milliarden Euro sind es aber rund zwei Prozent. Ein Fonds, der nur aus laufenden Erträgen gespeist wird, bleibt unter seinem Potenzial. Damit aus der richtigen Idee ein echter Generationenfonds wird, braucht es Startkapital. Zu überlegen wäre hier eine teilweise Verwertung von ÖBAG-Beteiligungen, selbstverständlich unter Wahrung strategischer Kernbeteiligungen“, so Fröschl.

Das ÖBAG-Portfolio war laut Agenda Austria Ende 2025 rund 30 Milliarden Euro schwer. „Erlöse aus Beteiligungen fließen bis heute ohne Zweckwidmung ins allgemeine Bundesbudget. Norwegen hat einen anderen Weg gewählt: veranlagt statt verbraucht, mit klaren Regeln und voller Transparenz. Die Ausgangslage ist bei uns eine andere, das Prinzip dahinter funktioniert aber unabhängig von der Einnahmequelle: Wer langfristig und breit gestreut veranlagt, baut Substanz auf. Diese Chance hätten wir auch", betont Fröschl.

Wie dringend ein kapitalgedeckter Polster ist, zeigt der von der Jungen Industrie erhobene Pension Overshoot Day: Seit 10. August ist Österreichs Pensionssystem heuer rechnerisch auf Steuergelder angewiesen. „Jeder klug veranlagte Euro entlastet morgen das Umlagesystem. Das wäre das stärkste Signal an alle, die heute einzahlen und sich fragen, was für sie übrig bleibt. Dann könnte es sich vielleicht sogar wirklich ausgehen“, ergänzt Fröschl abschließend.

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Junge Industrie
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Telefon: +43 1 711357556
E-Mail: [email protected]

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