• 26.08.2026, 12:54:02
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FPÖ – Brückl: „Auswahl von Lehrern darf nicht in den Händen von radikalen Glaubensgemeinschaften liegen!“

FPÖ-Bildungssprecher pocht auf transparente und kontrollierte Auswahlkriterien und warnt vor der Etablierung von Parallelstrukturen im Schulwesen

Wien (OTS) - 

Der heute in den Medien bekannt gewordene Fall einer qualifizierten Religionspädagogin, die von der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) mutmaßlich aufgrund ihres Verzichts auf ein Kopftuch für den Schuldienst abgelehnt wurde, sorge für „erhebliche Bedenken hinsichtlich der Auswahlkriterien für Lehrpersonal“, erklärte heute der freiheitliche Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA.

„Wenn die fachliche und pädagogische Qualifikation, die an einer österreichischen Universität erworben wurde, in den Hintergrund rückt und stattdessen die Frage des Kopftuchs zum zentralen Thema eines Bewerbungsgesprächs wird, dann läuft hier etwas grundlegend falsch. Es entsteht der fatale Eindruck, dass nicht die beste Eignung für den Unterricht, sondern eine bestimmte ideologische Haltung das entscheidende Kriterium ist. Das dürfen wir in unseren Schulen nicht zulassen!“, so Brückl.

Für den freiheitlichen Bildungssprecher zeige dieser Fall ein grundsätzliches Problem auf. „Der zuständige NEOS-Bildungsminister Wiederkehr trägt die Verantwortung dafür, dass an unseren Schulen nach transparenten und nachvollziehbaren Kriterien unterrichtet und dafür das geeignete Personal ausgewählt wird. Indem man diese heikle Aufgabe an eine Glaubensgemeinschaft auslagert, öffnet man Tür und Tor für die Entwicklung von Parallelstrukturen. Hier wird eine Chance auf eine gelungene Integration verspielt und ein falsches Signal an all jene Muslime gesendet, die einen modernen, europäischen Lebensstil pflegen“, erklärte Brückl.

Brückl erinnerte bei dieser Gelegenheit an die freiheitlichen Anträge im Nationalrat zu einem Verbot des politischen Islam und einem generellen Kopftuchverbot an den Schulen, also auch für Lehrerinnen und Schulpersonal, die allesamt federführend von der ÖVP abgelehnt wurden. „Das Bildungsministerium ist nun gefordert, das Auswahlverfahren der IGGÖ genauestens zu durchleuchten und auf seine Konformität mit österreichischen Grundwerten zu prüfen. Weiters darf die Auswahl von Lehrern, die an öffentlichen Schulen unterrichten, nicht in den Händen von radikalen Glaubensgemeinschaften und deren Interessensvertretungen liegen. Es braucht objektive Standards, die für alle gelten, anstatt einer Politik, die wegsieht und damit problematische Entwicklungen fördert.“

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