• 26.08.2026, 10:34:04
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FPÖ – Schnedlitz: „Fake-Dürrehilfe zurück zum Start!“

Auch Bauernvertreter und Verbände fordern Neustart

Wien (OTS) - 

Nach der heutigen gemeinsamen Aussendung von Agrargemeinschaft Österreich (AGÖ), Bündnis Zukunft Landwirtschaft und IG-Milch, in der eine Umgestaltung und Ausweitung des Dürrehilfspakets verlangt wurde, sah FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz seine Kritik an der Bundesregierung bestätigt. Die Verbände forderten unter anderem, die vorgesehenen 140 Millionen Euro nicht über die Sozialversicherungsbeiträge abzuwickeln, sondern wirksam auf die Höfe zu bringen.

„Es sagen nicht nur wir Freiheitliche: Diese Fake-Dürrehilfe gehört zurück zum Start! Wenn Bauernvertreter und Verbände öffentlich Alarmstufe Rot ausrufen, direkte Hilfe auf den Höfen verlangen und vor kurzfristigen Buchhaltungstricks warnen, dann kann die ÖVP nicht länger so tun, als hätte sie ein großartiges Rettungspaket geschnürt. Die Bauern für dumm verkaufen und ihnen gleichzeitig erklären, sie müssten dafür auch noch dankbar sein – diese Rechnung geht nicht mehr auf“, so Schnedlitz.

Besonders schwer wiege für Schnedlitz weiterhin die Gegenfinanzierung der 140 Millionen Euro bei den Sozialversicherungsbeiträgen. „Da sind 250 Millionen Euro in fünf Jahren für 140 Millionen Euro zurückzuzahlen. Unter dem Strich bleibt nach dieser Rechnung ein Minus von 110 Millionen Euro für die Landwirtschaft. Das ist schlimmer als bei der Mafia. Genau davor haben wir gewarnt. Wer in einer existenziellen Dürre aus einem Hilfspaket ein Geschäft zulasten der Bauern macht, hat jedes Verständnis für den ländlichen Raum und die eigenen Menschen verloren!“

Die heutige Kritik der bäuerlichen Organisationen zeige laut Schnedlitz, dass eine Neuverhandlung unvermeidbar sei. „Es gibt nur eine vernünftige Lösung: Fake-Paket stoppen, zurück zum Start und eine echte, zielgerichtete Dürrehilfe aufsetzen, die dort ankommt, wo sie gebraucht wird – bei den betroffenen Betrieben. Wenn Totschnig, Stocker und ihre Verlierer-Ampel dazu nicht bereit oder nicht fähig sind, sollen sie zurücktreten und den Weg für Neuwahlen freimachen. Dann wird die FPÖ dafür sorgen, dass Bauern in einer Notlage echte Hilfe bekommen, statt am Ende noch draufzuzahlen! Uns sind die heimischen Bauern näher als Selensky oder irgendwelche Nussbauern in Afrika, denen diese Verlierer-Ampel das Geld der österreichischen Steuerzahler schenkt und nachwirft, während für Notlagen im eigenen Land angeblich nichts mehr übrig bleibt. Wir sorgen dafür, dass das Geld wieder bei den österreichischen Bauern ankommt.“

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