- 25.08.2026, 08:51:32
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Bargeldstudie 2026: Digitale Karte gewinnt an Fahrt, Bargeld bleibt aber Fixstarter
Jede:r Dritte hat die Bankkarte digitalisiert, Tendenz stark steigend. Doch 88 Prozent der Österreicher:innen wollen nicht auf Bargeld verzichten, zeigt die Bargeldstudie 2026.

Die Österreicher:innen bleiben Bargeld treu, digitalisieren aber gleichzeitig immer öfter ihre Bankkarte. Das zeigt die aktuelle Bargeldstudie 2026 von Global Payments in Zusammenarbeit mit ihrem Joint Venture Partner Erste Bank und Sparkasse, für die INTEGRAL im Mai 800 Menschen repräsentativ befragt hat. „38 Prozent der Bevölkerung haben ihre Karte bereits auf Smartphone oder Smartwatch hinterlegt, ein Plus von sechs Prozentpunkten gegenüber 2025. Seit dem Start der Erhebungsreihe 2022, als es erst 18 Prozent waren, hat sich der Anteil damit mehr als verdoppelt“, sagt Angela Knötzl, Country Managerin Österreich bei Global Payments.
Karte digitalisiert sich rasant
Am deutlichsten zeigt sich der Trend bei jenen, die überwiegend oder etwas mehr mit Karte als bar zahlen: In diesen beiden Gruppen zusammen nutzen bereits 63 Prozent die digitale Karte. Aber auch unter den vorwiegenden Barzahler:innen ist die Zahl von 25 Prozent (2025) auf 28 Prozent gestiegen. Parallel dazu wächst die Zahl der Gelegenheiten, bei denen Kartenzahlung überhaupt möglich ist, etwa in Trafiken, Kaffeehäusern oder kleinen Bäckereien. „Für den Handel heißt das: Wer heute noch kein bargeldloses Bezahlen anbietet, lässt sich Umsatz an der Kassa entgehen“, so Knötzl weiter. „Gerade kleinere Betriebe wie Trafiken, Friseure oder Gastronomie holen hier spürbar auf, weil ihre Kundschaft es zunehmend erwartet.“
Bargeld bleibt Fixstarter
Trotz des Digitalisierungsschubs bleibt die grundsätzliche Verteilung stabil: 19 Prozent der Österreicher:innen zahlen ausschließlich bar, unverändert gegenüber 2025. 88 Prozent der Bevölkerung finden es wichtig, dass es Bargeld gibt, nur drei Prozent stehen ihm negativ gegenüber. Besonders ausgeprägt ist die Bargeldpräferenz bei Menschen über 70 Jahren und bei formal niedriger gebildeten Gruppen. Bei den 16- bis 29-Jährigen zahlt hingegen bereits mehr als die Hälfte mehrheitlich oder fast ausschließlich mit Karte. Auch die Bargeldreserve zuhause bleibt weiterhin auf hohem Niveau: Rund 30 Prozent der Österreicher:innen bewahren mehr als 300 Euro in bar zuhause auf.
Kartenzahlende auf Distanz
Gleichzeitig wächst die Distanz zwischen den beiden Lagern: Wer überwiegend mit Karte zahlt, empfindet Bargeldbeschaffung zunehmend als mühsam und Bargeld selbst zunehmend als altmodisch, die entsprechenden Zustimmungswerte sind gegenüber 2025 spürbar gestiegen. Auch das Gefühl, unfreiwillig bar zahlen zu müssen, hat in dieser Gruppe zugenommen (46 % nach 40 % im Vorjahr). 71 Prozent davon würden eine Kartenzahlungsmöglichkeit als Erleichterung empfinden. „Für Vielnutzer:innen der Karte ist bargeldloses Zahlen längst zur Selbstverständlichkeit geworden, Bargeldbeschaffung empfinden sie zunehmend als lästige Pflicht“, sagt Angela Knötzl. „Wer hingegen bar zahlt, sieht das genau umgekehrt.“
Digitale Bezahlmöglichkeiten stärken Komfort und Kontrolle
„Mit der zunehmenden Verbreitung von digitalen Wallets wie Apple Pay und Google Pay hat sich das Bezahlverhalten vieler Menschen nachhaltig verändert. Das Smartphone ist für die meisten Kund:innen ständig griffbereit und wird immer öfter auch zum bevorzugten Zahlungsmittel. Dadurch gewinnt die flächendeckende Akzeptanz bargeldloser Zahlungen im Alltag weiter an Bedeutung“, sagt Ertan Piskin, Zahlungsverkehrsexperte der Erste Bank. Gleichzeitig steht für die Erste Bank die Wahlfreiheit der Kund:innen im Mittelpunkt: „Unser Ziel ist es, dass jede und jeder so bezahlen kann, wie sie oder er möchte – mit Bargeld, Karte oder Smartphone. Ebenso wichtig ist, dass diese Zahlungsmöglichkeiten möglichst überall zur Verfügung stehen.“
Ein zentraler Baustein dafür ist die George App. Piskin: „George bietet unseren Kund:innen jederzeit volle Transparenz und Kontrolle über ihre Finanzen. Transaktionen können in Echtzeit nachvollzogen, Kartenzahlungen überprüft, Karten eigenständig bestellt oder gesperrt und bei Bedarf Umsätze rasch beanstandet werden. Gerade mit der steigenden Nutzung digitaler Zahlungsmethoden wird dieser Überblick immer wichtiger. Unabhängig davon, ob mit Bargeld, Karte oder Smartphone bezahlt wird, steht für uns die Sicherheit unserer Kund:innen an erster Stelle. Unser Anspruch ist es, innovative und komfortable Zahlungsmöglichkeiten mit höchsten Sicherheitsstandards zu verbinden und damit Vertrauen in modernes Bezahlen zu schaffen.“
Zur Studie:
Global Payments beauftragte in Zusammenarbeit mit der Erste Bank und Sparkasse das Marktforschungsinstitut INTEGRAL (Feldarbeit) und SENSOR Marktforschung (Auswertung) mit einer repräsentativen Online- und Telefonbefragung zum Thema Bargeld in Österreich. Befragungszeitraum: 1. bis 21. Mai 2026. Stichprobe: n=800, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung, gewichtet nach Geschlecht und Alter. Vergleichswerte beziehen sich, soweit nicht anders angegeben, auf die Bargeldstudie 2025.
Link zur Studie: https://www.globalpayments.at/de-at/blog/2026/08/25/bargeldstudie-2026
Über Global Payments
Global Payments (NYSE: GPN) hilft Unternehmen auf der ganzen Welt, ihren Handel erfolgreich zu gestalten und ihren Kund:innen außergewöhnliche Erlebnisse zu bieten. Unsere fortschrittlichen Zahlungs- und Softwarelösungen ermöglichen es Händler:innen, Issuern und Entwickler:innen, nahtlose Kundenerlebnisse zu schaffen, effizientere Arbeitsabläufe zu gestalten und sich flexibel an Herausforderungen anzupassen. Wenn es um den Handel geht, haben wir gemeinsam mit unseren Kund:innen bereits alle Probleme gelöst. Mit 27.000 Mitarbeiter:innen in 38 Ländern vereinen wir Größe und Expertise, um Unternehmen beim Wachstum zu helfen – und das mit Vertrauen und Stärke. Global Payments hat seinen Hauptsitz in Georgia, ist ein Fortune 500®-Unternehmen und Mitglied des S&P 500. Global Payments s.r.o. ist ein Joint Venture zwischen Global Payments Inc. und Erste Group, das in Mitteleuropa innovative Zahlungslösungen und -terminals für über 45.000 Händler anbietet. www.globalpayments.at
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