- 24.08.2026, 11:47:32
- /
- OTS0057
Lkw-Maut Burgenland: WKÖ-Bundessparte Industrie setzt auf Umdenken
Angekündigte Gespräche sind positives Signal – Zusätzliche Belastungen für Betriebe und Konsumenten müssen verhindert werden
Die vom Landeshauptmann angekündigten politischen Gespräche über die geplante Lkw-Maut auf Landesstraßen im Burgenland sind aus Sicht der Industrie ein wichtiges erstes Signal. Entscheidend ist jetzt, gemeinsam eine Lösung zu finden, die zusätzliche Belastungen für Unternehmen verhindert und keinen weiteren Preisdruck erzeugt.
„Dass noch einmal miteinander gesprochen wird, ist richtig und notwendig. Unsere Erwartung ist aber klar: Am Ende muss eine Lösung stehen, die die Betriebe nicht zusätzlich belastet und die Preise nicht weiter nach oben treibt“, erklärt Sigi Menz, Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Denn zusätzliche Kosten für den Güterverkehr treffen nicht nur die Transportbranche. Für die Industrie ist eine leistungsfähige Logistik unverzichtbarer Bestandteil der Wertschöpfung: Rohstoffe und Vorprodukte müssen zu Produktionsstandorten, Komponenten zwischen Betrieben und fertige Produkte zu Kunden und Märkten gelangen. „Wer Transporte verteuert, verteuert damit auch industrielle Produktion. Gerade angesichts des hohen internationalen Kosten- und Wettbewerbsdrucks wäre eine zusätzliche Belastung das falsche Signal“, so Menz.
Die Industrie lehnt die geplante Maut daher weiterhin ab. Umso wichtiger ist es, die angekündigten Gespräche jetzt zu nutzen. „Es braucht eine Lösung, die den Wirtschaftsstandort nicht mit neuen Kosten belastet. Jetzt besteht die Chance, eine solche vernünftige Lösung auf den Weg zu bringen“, so Menz abschließend. (PWK399/JHR)
Rückfragen & Kontakt
Wirtschaftskammer Österreich
Digital Media & Communication
Pressestelle
Telefon: T 0590 900 – 4462
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK






