- 15.08.2026, 16:28:03
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FPÖ – Ecker: „Ministerium bestätigt freiheitliche Forderung nach besserer Gesundheitsdatengrundlage!“
Bei Prävention junger Frauen besteht weiterhin Datenlücke – Ministerium erkennt Nutzen systematischer Untersuchungen an
„Eine langjährige freiheitliche Forderung wird nun durch das Verteidigungsministerium inhaltlich bestätigt: Eine verpflichtende Gesundheitsuntersuchung könnte repräsentative Daten zum Gesundheitsstatus junger Frauen liefern und erstmals einen fundierten Querschnitt innerhalb dieser Bevölkerungsgruppe ermöglichen“, erklärte FPÖ-Frauensprecherin NAbg. Rosa Ecker zur Beantwortung ihrer parlamentarischen Anfrage. „Damit zeigt sich: Die fehlende Datengrundlage ist eine ernst zu nehmende Lücke in der Prävention und Frauengesundheit.“
Während Männer im Rahmen der Stellung medizinisch untersucht werden, gibt es für Frauen kein vergleichbares Instrument. Frauen werden beim Bundesheer erst untersucht, wenn sie sich für eine Ausbildung melden. Die Zahl dieser Untersuchungen stieg von 183 im Jahr 2020 auf 449 im Jahr 2025 – ca. 145 %. „Wer gezielte Prävention betreiben will, braucht belastbare Daten. Einzelne freiwillige Untersuchungen reichen nicht aus, um gesundheitspolitisch fundierte Aussagen über eine ganze Altersgruppe treffen zu können“, kritisierte Ecker.
Das Ministerium bestätigt dabei selbst, dass eine verpflichtende Untersuchung eine repräsentative Datengrundlage ermöglichen würde. Gleichzeitig wird die Nutzung der bestehenden Stellungsstraßen für eine sogenannte „Gesundheitsstraße“ weiterhin geprüft. „Wenn die Infrastruktur vorhanden ist und das Ministerium den Mehrwert einer repräsentativen Datenerhebung anerkennt, muss daraus endlich ein konkretes Modell entstehen. Gerade bei Prävention zählt Zeit“, fordert Ecker.
„Es geht ausdrücklich nicht um eine Wehrpflicht für Frauen, sondern darum, eine bestehende Lücke in der Frauengesundheit zu schließen. Die Anfragebeantwortung bestätigt den Nutzen einer systematischen Erhebung. Diese Erkenntnis darf nicht folgenlos bleiben, sondern muss endlich in konkrete Maßnahmen münden“, so Ecker.
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