• 14.08.2026, 10:39:32
  • /
  • OTS0021

FPÖ – Hafenecker: „Designierter ORF-Generaldirektor schon jetzt mit Schlingerkurs in den Redaktionen unterwegs“

Wer legitimiert Pig eigentlich, dass er ein knappes halbes Jahr vor seinem Amtsantritt den Menschen schon jetzt mehr Geld abluchsen will?

Wien (OTS) - 

„ORF-Generaldirektor – bei Wish bestellt!“, urteilte FPÖ-Mediensprecher und Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker. Der neue, von der ÖVP installierte, ORF-Generaldirektor Clemens Pig fällt schon wenige Wochen nach seiner – aus Sicht der FPÖ nicht gesetzeskonformer Wahl – negativ auf. „Ich frage mich: Was ist der Herr eigentlich? Offiziell ORF-Chefin bis Jahresende ist Ingrid Thurnher. Clemens Pig hat erst mit Jahresbeginn 2027 das Zepter in der Hand. Bekommt Pig jetzt schon Geld vom ORF oder ist er beim AMS als arbeitslos gemeldet – mit einer Einstellungsgarantie ab 2027? Niemand weiß es. Was aber klar ist: Bei seinen ersten Interviews lieferte der ORF-Chef ein desaströses Bild ab. Im Gespräch mit dem ‚Standard‘ will er die Haushaltsabgabe in die Verfassung schreiben, in der ZiB2 droht er mit einer Erhöhung der Haushaltsabgabe, um dann auf ‚Oe24‘ zu verkünden, dass es sein oberstes Ziel sei, dass die Haushaltsabgabe nicht erhöht wird. Wie wirr, kann man da nur sagen“, so Hafenecker, der dem neuen Mann an der Spitze des ORF „kein Wort“ glaubt.

Betriebsbedingte Kündigungen will Pig ebenso wenig ausschließen wie die Einstellung mancher Sender – aber beim noch tieferen Griff in die Geldbörse der Österreicher sollen die Österreich auf sein „oberstes Ziel“ vertrauen? „Angesichts des bisherigen Slaloms in seinen Aussagen ist es schwer, dem ORF-Generaldirektor der Systemparteien auch nur irgendetwas zu glauben“, so Hafenecker, der deshalb die Abschaffung der ORF-Haushaltsabgabe fordert: „Wenn die Abgabe weg ist, kann sie Clemens Pig auch nicht erhöhen lassen.“

Die von den Zwangsgebühren geplagten Österreicher möchten genau wissen, was der ORF in Zukunft plant. „Vielleicht sollte sich Clemens Pig eine mediale Auszeit gönnen, bis er wirklich weiß, in welche Richtung er am Ende des Tages gehen wird. Eines erwarte ich mir: ein beinhartes Sparprogramm am Küniglberg: Der Speck muss weg. Weg mit Privilegien, weg mit üppigen Monstergagen und ein Aus für die Malversationen in der Chefetage!“ fordert der freiheitliche Mediensprecher.

Rückfragen & Kontakt

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel