• 13.08.2026, 12:10:02
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FPÖ – Kolm zu „Tax Freedom Day”: Fast zwei Drittel des Jahres arbeiten die Österreicher ausschließlich für den Staat!”

Steuerbelastung für die Wirtschaft und die Österreicher muss schleunigst sinken

Wien (OTS) - 

Der 15. August ist der „Tax Freedom Day” in Österreich. Bis zu diesem Tag arbeiten die Österreicher exklusiv dafür, um die Kassen des Staates zu füllen. Erst ab dem 16. August gelangt das im Beruf verdiente Geld auch in den Taschen der Österreicher. Für FPÖ-Wirtschaftssprecherin Nabg. Barbara Kolm ist das ein untragbarer Zustand: „Dieser Umstand belastet nicht nur die Österreicher, denen immer weniger Geld zum Leben bleibt, sondern auch der Wirtschaft, die durch die hohen Arbeitskosten im internationalen Vergleich immer weniger bestehen können. Aber anstatt dass der Staat bei sich spart, werden weiterhin die Leistungsträger in unserem Land mit Sparpaketen belastet.”

Die bekannte Lohnbelastung liegt bei 46 Prozent der Arbeitskosten. Diese Zahl sei aber nur die halbe Wahrheit, denn die tatsächliche Gesamtbelastung liege bei 62,12 Prozent. „An 227 von 365 Tagen arbeiten die Österreicher damit exklusiv für den Staat, denn die Lohnbelastung ist nicht die Gesamtbelastung”, erklärt Kolm.

Die übliche Rechnung endet beim Lohnzettel: Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge beider Seiten und Lohnnebenkosten summieren sich beim Mediangehalt auf 33.407 Euro, das sind 46,3 Prozent der gesamten Arbeitskosten von 72.206 Euro. Diese Lohnbelastung entspricht in etwa dem, was OECD und Finanzministerium als Abgabenkeil ausweisen. Sie ist erdrückend, und sie ist trotzdem nur der Anfang. Denn besteuert wird weiter, sobald das Netto ausgegeben wird: Umsatzsteuer auf jeden Einkauf, Mineralölsteuer an der Zapfsäule, Energieabgaben, dazu Unternehmensabgaben, die über Preise und Löhne bei den Beschäftigten landen. Rechnet man diese Abgaben dazu, wächst die Last des Medianverdieners auf 44.857 Euro: eine Gesamtbelastung von 62,12 Prozent.

Für Wirtschaftsbetriebe seien Arbeitskosten längst eine Standortfrage, so die FPÖ-Wirtschaftssprecherin: „Werden die Arbeitskosten bei einem Mitarbeiter erhöht, kommt davon nach allen erfassten Abgaben viel weniger an. Betriebe, die händeringend Fachkräfte suchen, konkurrieren mit einem Staat, der an jeder Lohnerhöhung doppelt so viel verdient wie der Mitarbeiter selbst.”

„Der Staat verfügt über Rekord-Steuereinnahmen. Österreich hat kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem. Daran muss die Regierung arbeiten und nicht daran, wie man den Menschen weiterhin ein Sparpaket nach dem anderen aufbürdet. In diese Richtung bleibt die Verlierer-Ampel allerdings tatenlos”, so FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm.

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