• 13.08.2026, 12:02:02
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FPÖ – Hauser: „Warum wurden bei Schwangeren die Vorsichtsmaßnahmen bei Impfungen während der Corona-Krise außer Kraft gesetzt?“

Verantwortliche müssen genannt werden – Konsequenzen sind längst überfällig

Wien (OTS) - 

„Schwangere gelten seit dem Contergan-Skandal als besonders schutzbedürftige Gruppe. Bei Medikamenten und Impfungen gilt deshalb ein besonderes Vorsichtsprinzip. Bei den COVID-19-Impfungen wurden diese Vorsichtsmaßnahmen jedoch über Bord geworfen“, kritisierte der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser im Zusammenhang mit den letzten Informationen aus dem US-Senat. „Der ehemalige US-Chef-Immunologe Anthony Fauci warnte intern vor möglichen Fehlgeburten und Spontanaborten, also dem Verlust von ungeborenen Babys, durch die Corona-Impfungen. Und gleichzeitig präsentierte er sie in der Öffentlichkeit als angeblich unbedenklich für Schwangere. Unfassbar, das muss international aufgearbeitet werden“, sagte Hauser.

„Ich habe bereits seit 2022 immer wieder parlamentarische Anfragen zu den möglichen Risiken der COVID-19-Impfungen gestellt. Die Antworten waren für mich unzureichend. Mögliche Impfschäden wurden vielfach kategorisch ausgeschlossen und bestritten – bis heute“, so Hauser.

Mittlerweile liegen weitere Daten und Veröffentlichungen vor. Eine Auswertung aus Tschechien berichtet über deutlich niedrigere Raten erfolgreicher Schwangerschaften bei Frauen, die vor der Empfängnis gegen COVID-19 geimpft wurden. Auch Anthony Fauci diskutierte bereits im Januar 2021 ein mögliches Fehlgeburtsrisiko nach einer Impfung im ersten Drittel der Schwangerschaft. Eine von Thorp et al. veröffentlichte Auswertung berichtete über ein erhöhtes Risiko für Spontanaborte. „Die häufig zitierte katastrophale Zahl von 82 Prozent verlorener Babys wurde auch im US-Senat thematisiert. Ich kann nicht genug betonen, dass Schwangere als besonders schutzbedürftige Gruppe gelten. Seit dem Contergan-Skandal war das immer offiziell die Linie, Warnhinweise stehen in jedem Beipackzettel zu Medikamenten! Und dann wird alles ignoriert, und wir impfen seit 2021 Schwangere und Stillende mit einem bedingt oder zeitweise für Schwangere gar nicht zugelassenen Impfstoff. Impfempfehlungen für Schwangere gibt es bis heute. Ein Irrsinn! Dazu gab es sehr früh Risikosignale, und diese wurden der Öffentlichkeit verheimlicht! Schwangere waren und sind praktisch Versuchskaninchen. Dafür muss endlich politische und rechtliche Verantwortung übernommen werden.“

„Ich stelle in diesem Zusammenhang eine Anfrage an die Europäische Kommission. Es geht um eine besonders sensible Frage: Wurden Schwangere ausreichend geschützt und informiert? Wenn Risiken bekannt waren oder Warnsignale vorlagen, muss geklärt werden, wann die EU-Kommission, die EMA und das ECDC davon wussten und wie sie darauf reagiert haben“, erklärte Hauser. „Am Ende geht es auch um politische Verantwortung. Die Europäer haben ein Recht darauf, zu erfahren, wer diese Entscheidungen getroffen hat, und dies muss auch Konsequenzen haben“, so Hauser abschließend.

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