• 12.08.2026, 10:16:02
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FPÖ – Giuliani: „Regierung erklärt Corona-Ursprung für ‚nicht relevant‘ und liefert Argument gegen den WHO-Pandemievertrag gleich mit!“

Anfragebeantwortung offenbart gefährliche Haltung - Herkunft des Virus wird ignoriert, während man sich der WHO unterwirft

Wien (OTS) - 

„Wer die Ursache einer Katastrophe nicht kennen will, wird die nächste nicht verhindern. Er wird sie höchstens wieder verwalten“, kommentierte FPÖ-Nationalratsabgeordnete Marie-Christine Giuliani die Antwort der Bundesregierung auf ihre parlamentarische Anfrage zum Ursprung von SARS-CoV-2. Darin hielt SPÖ-Gesundheitsministerin fest, die Quelle des Virus sei „für die Auswirkungen der Pandemie auf die Gesundheit der Bevölkerung und das Gesundheitssystem nicht relevant“.

Für Giuliani sei genau diese Formulierung der eigentliche Skandal: „Für die Behandlung eines akut Kranken mag der Ursprung zweitrangig sein. Für die Frage, wie wir die nächste Pandemie verhindern, ist er die entscheidende Frage überhaupt. War es ein Laborunfall, dann braucht es strenge Kontrollen für Hochrisikolabore statt immer neuer, gefährlicher Virenforschung.“

Angesichts von Erkenntnissen westlicher Nachrichtendienste, die einen Laborunfall im Zuge von „Gain-of-Function“-Forschung für hochwahrscheinlich halten, gehe es auch um handfeste Verantwortung. „Sollte sich bestätigen, dass SARS-CoV-2 im Zuge von Gain-of-Function-Forschung erzeugt oder verändert wurde und durch einen Laborunfall in Umlauf kam, dann stellt sich zwingend die Frage, wer diese Forschung durchgeführt, finanziert, genehmigt und beaufsichtigt hat“, betonte Giuliani. „Wenn selbst Nachrichtendienste zu solchen Einschätzungen gelangen und Hinweise auf Gain-of-Function-Forschung vorliegen, ist es geradezu absurd, dass die Bundesregierung den Ursprung heute für ‚nicht relevant‘ erklärt.“

Zudem hätten frühe Warnungen renommierter Wissenschaftler vor einem toxischen Spike-Protein zwingend Konsequenzen haben müssen. „Wenn diese Warnungen nicht einmal ordentlich geprüft wurden, dann wird die Aussage der Ministerin endgültig fahrlässig. Denn dann war der Ursprung keine akademische Nebenfrage, sondern hätte Auswirkungen auf zentrale gesundheitspolitische Entscheidungen bis hin zur Impfpflicht gehabt. Eine solche Pflicht hätte unter diesen Voraussetzungen niemals beschlossen oder auch nur in Erwägung gezogen werden dürfen“, so die Abgeordnete.

Scharfe Kritik übte Giuliani an der WHO-Hörigkeit der Regierung: „Man erklärt den Ursprung für unwichtig und richtet sich zugleich nach genau der Organisation, die bei der Aufklärung dieses Ursprungs bis heute keine abschließende Antwort liefern konnte. Und ausgerechnet diesem Apparat soll Österreich über den Pandemievertrag künftig noch mehr Macht über unsere Gesundheit übertragen. Das ist, als würde man dem Brandstifter die Feuerwehr überlassen.“

Die mangelnde Verantwortungskultur zeige sich vom heimischen Ministerien-Pingpong bis zur US-Begnadigung von Anthony Fauci. „In diesem Land wird ein Bürger für ein vermeintliches ‚Hassposting‘ vor Gericht gezerrt. Nur für jene, die die größte Verantwortung tragen, gilt das offenbar nicht. Egal ob in Washington oder in Wien: Wer Verantwortung trägt, muss auch geradestehen“, forderte Giuliani.

Die FPÖ verlangt daher ein klares Nein zum WHO-Pandemievertrag, ein Verbot von Gain-of-Function-Forschung, lückenlose Aufklärung der Ursprungsfrage sowie die Prüfung rechtlicher und finanzieller Verantwortlichkeiten. „Der Souverän ist das Volk, nicht ein Gremium in Genf, das sich für die Wahrheit nicht interessiert. Wer die Lehren aus der Pandemie verweigert, hat das Recht verwirkt, über unsere Gesundheit zu bestimmen“, stellte Giuliani abschließend fest.

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