• 06.08.2026, 10:30:33
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„Österreich isst informiert“: Was ändert sich mit der neuen EU-Verpackungsverordnung?

Mehr Recycling, weniger Abfall: Die Wissensplattform oesterreich-isst-informiert.at erklärt, was die PPWR für Alltag und Wirtschaft bedeutet

Wien (OTS) - 

Am 12. August 2026 ist es so weit: Die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR) geht schrittweise in die Umsetzung. Was ändert sich für Verbraucherinnen und Verbraucher im Alltag? Und was kommt auf Unternehmen zu? Der kommende Newsletter von „Österreich isst informiert“ gibt dazu einen Überblick. Katharina Högler (Fachverband der Lebensmittelindustrie) erklärt, was sich für die Lebensmittelbranche sowie für Verbraucherinnen und Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf und in der Gastronomie tun wird und Alexander Eidelpes (Kotányi) berichtet aus der Praxis eines Lebensmittelherstellers.

Warum wurde die neue EU-Verpackungsverordnung eingeführt?

Verpackungen haben wichtige Funktionen: sie schützen das Lebensmittel, erleichtern den Transport, bieten Platz für Information und vieles mehr. Gleichzeitig belasten sie die Umwelt: Laut der Europäischen Kommission befinden sich 40 Prozent der in der EU verwendeten Kunststoffe in Verpackungen und die Hälfte des Meeresmülls stammt aus Verpackungsmaterial. Hier setzt die neue EU-Verpackungsverordnung an. Sie soll die Kreislaufwirtschaft stärken und dazu beitragen, dass Verpackungen umweltverträglicher werden – durch weniger Abfälle, mehr Wiederverwendung und Recycling.

Was ändert sich für Verbraucherinnen und Verbraucher?

„Österreich isst informiert“ gibt einen Überblick und beantwortet wichtige Fragen rund um die neuen Verpackungsregelungen. Expertin Mag. Katharina Högler LL.M. vom Fachverband der Lebensmittelindustrie erläutert, was sich für die Lebensmittelbranche sowie Verbraucherinnen und Verbraucher ändert. Denn auch für letztere werden die Auswirkungen beim Einkauf im Supermarkt oder bei Lokalbesuchen in den kommenden Jahren schrittweise erkennbar – etwa durch EU-weit einheitliche Kennzeichnungen auf Produkten, den Ausbau von Mehrwegverpackungen in der Gastronomie oder die Möglichkeit, eigene Behälter für Take-Away mitzubringen.

Und was kommt auf Unternehmen zu?

Wie herausfordernd die neuen Vorgaben in der Praxis sind, berichtet Mag. Alexander Eidelpes MSc, Einkaufsleiter beim Gewürzunternehmen Kotányi, im Interview. Die Schwierigkeit: Unternehmen müssen unterschiedliche Anforderungen an Verpackungen gleichzeitig erfüllen – zum Beispiel Produktschutz, Nachhaltigkeit, effiziente Produktion, günstige Beschaffung oder die Funktion der Verpackung als Markenbotschafterin und Medium für Informationen. Neue Vorgaben für Recycling und Mehrweg erfordern zukunftsfähige Verpackungskonzepte. Die Entwicklung neuer Verpackungslösungen mit den Verpackungsunternehmen kann – je nach Material und Anwendungszweck – zwei bis fünf Jahre dauern.

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Über „Österreich isst informiert“

Mit der Wissensplattform „Österreich isst informiert“ setzt die heimische Lebensmittelindustrie ein Zeichen für mehr Sachlichkeit in der öffentlichen Debatte. Das Online-Magazin vermittelt fundierte Fakten, gibt spannende Einblicke in die Lebensmittelherstellung, stellt Menschen aus der Branche vor und bietet Tipps für Verbraucherinnen und Verbraucher. Mehr: oesterreich-isst-informiert.at.

Rückfragen & Kontakt

Mag. Katharina Koßdorff
Geschäftsführerin im Fachverband der Lebensmittelindustrie
T: +43 1 712 21 21 - 14
E: [email protected]

DI Oskar Wawschinek MAS MBA
Food Business Consult
Pressesprecher für den Fachverband der Lebensmittelindustrie
M: +43 664 545 63 50
E: [email protected]

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