• 06.08.2026, 10:26:03
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Junge Industrie zum Equal Pension Day: „Private Vorsorge ist der schnellste Weg, die Pensionslücke zu schließen“

2,4 Millionen Menschen in Österreich investieren bereits – die Wiedereinführung der Behaltefrist würde langfristiges Vorsorgen endlich belohnen.

Wien (OTS) - 

Die Arbeiterkammer macht diese Woche auf den Equal Pension Day am 9. August aufmerksam. Die Forderungen der Arbeiterkammer greifen aus Sicht der Jungen Industrie aber zu kurz: Wer die Pensionslücke schließen will, darf nicht allein auf das staatliche System setzen. „Mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher zweifelt daran, dass die staatliche Pension allein ausreichen wird. Die Menschen sind längst weiter als die Politik: Sie wollen selbst vorsorgen – wir müssen es ihnen nur leichter machen“, sagt Eduard Fröschl, Bundesvorsitzender der Jungen Industrie.

2,4 Millionen Menschen sorgen bereits über den Kapitalmarkt vor

Die Zahlen des aktuellen Aktienbarometers sprechen für sich: Bereits 31 Prozent der Menschen in Österreich – rund 2,4 Millionen – investieren in Aktien, Fonds, ETFs oder Anleihen. 62 Prozent nennen die Pensionsvorsorge als zentrales Motiv, 81 Prozent den Vermögensaufbau. „Der Kapitalmarkt ist keine Spielwiese für wenige, sondern gelebte Altersvorsorge für Millionen. Gerade für alle, deren Erwerbsbiografie Lücken hat – durch Teilzeit, Betreuungszeiten oder Berufsunterbrechungen –, ist die dritte Säule die große Chance, selbstbestimmt vorzusorgen und die eigene Pensionslücke zu schließen“, so Fröschl.

Behaltefrist jetzt umsetzen

Umso wichtiger sei es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen: „Wer über Jahrzehnte Eigenverantwortung übernimmt und sich aus eigener Kraft ein Polster für die Pension aufbaut, verdient Rückenwind. Konkret heißt das: Wer langfristig veranlagt, soll auf seine Erträge nach einigen Jahren keine KESt mehr zahlen. Das macht Vorsorge für junge Menschen attraktiv, mobilisiert privates Kapital für unsere Betriebe – und nimmt langfristig Druck aus einem Pensionssystem, das diesen Druck allein nicht mehr aushält. Staatssekretärin Eibinger-Miedl hat das Thema aufs Tapet gebracht – jetzt darf es nicht wieder in einer Schublade verschwinden“, so Fröschl abschließend.

Quelle: Aktienbarometer 2026, durchgeführt von Peter Hajek (Public Opinion Strategies) im Auftrag von Aktienforum, Industriellenvereinigung und Wiener Börse, veröffentlicht im März 2026 – aktienforum.org.

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Junge Industrie
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Telefon: +43 1 711 352 464
E-Mail: [email protected]

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