• 06.08.2026, 09:15:32
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FPÖ – Schmiedlechner: „Nichts als heiße Luft – Bauern brauchen Hilfe statt Ankündigungen!“

Wien (OTS) - 

„Was macht Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig eigentlich hauptberuflich?“, fragte heute FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner angesichts der jüngsten Aussendung des ÖVP-Landwirtschaftsministers zur historischen Dürre.

„Die massiven Schäden durch die Dürre und die drohende Futterknappheit waren seit Wochen, wenn nicht seit Monaten, absehbar. Ebenso kämpfen unsere Bäuerinnen und Bauern mit einem massiven Preisverfall bei zahlreichen landwirtschaftlichen Produkten. Trotzdem präsentiert die Bundesregierung wieder einmal keine konkreten Lösungen, sondern kündigt lediglich an, Maßnahmen erst vorbereiten zu wollen“, so Schmiedlechner.

„Gerade in einer derart außergewöhnlichen Situation braucht es entschlossenes Handeln und keine PR-Aussendungen. Wer rasch hilft, hilft doppelt. Die Betriebe brauchen jetzt Liquidität, Planungssicherheit und verlässliche Perspektiven – nicht irgendwann, sondern sofort“, betonte der Freiheitliche.

Die FPÖ fordert daher ein umgehendes Hilfspaket für die von der Dürre betroffenen Betriebe. Dazu gehören das Vorziehen der Agrarausgleichszahlungen (ÖPUL-Gelder), die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge für landwirtschaftliche Betriebe sowie ein Unterstützungspaket für tierhaltende Betriebe beim Futterzukauf. „Ein solcher Plan hätte längst vorliegen müssen. Es ist beschämend, dass der Landwirtschaftsminister – wie so oft – keinen Plan hat und stattdessen bloß Ankündigungen verbreitet“, kritisierte Schmiedlechner. Auch unbürokratische Soforthilfen, etwa Erleichterungen für Biobetriebe beim Futterzukauf ohne zusätzliche Auflagen, wären rasch umsetzbar und würden den betroffenen Betrieben unmittelbar helfen.

„Während Totschnig erst Gespräche ankündigt, stehen viele Landwirte bereits vor der existenziellen Frage, wie sie ihre Tiere über den Winter bringen sollen. Notverkäufe von Tieren sind bereits Realität. Die Bundesregierung hätte längst handeln müssen. Wieder einmal kommt sie zu spät.“

„Unsere Bauern ernähren Österreich. Sie verdienen in dieser Krisensituation keine leeren Worte, sondern konkrete und rasche Unterstützung. Bleibt diese Bundesregierung weiterhin untätig, könnte das für viele landwirtschaftliche Betriebe den Todesstoß bedeuten. Die Folgen werden jedoch nicht nur die Bäuerinnen und Bauern treffen – spätestens im kommenden Jahr werden auch die Konsumenten die Auswirkungen in Form höherer Preise beim Lebensmitteleinkauf deutlich zu spüren bekommen. Planungssicherheit und Versorgungssicherheit entstehen durch entschlossenes Handeln – nicht durch Ankündigungen“, so Schmiedlechner abschließend.

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