• 05.08.2026, 11:14:03
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Am Berg sieht man die Perseiden am besten

Die schönsten lichtarmen Hütten und Meteorologen-Tipps für die Sternenbeobachtung

Sternschnuppen über dem Traunsteinhaus
Wien (OTS) - 

Der 12. August 2026 hält für Himmelsbegeisterte gleich zwei Highlights bereit: Am Abend ist in Österreich eine partielle Sonnenfinsternis zu beobachten, wenige Stunden später erreichen die Perseiden ihr Maximum.

„Für die Beobachtung der Perseiden sind heuer die Bedingungen besonders günstig. Der Mond stört kaum, sodass auch schwächere Sternschnuppen gut sichtbar sein können“, erklärt Naturfreunde-Meteorologe Arno Studeregger-Renner. Das Maximum der Perseiden wird in der Nacht vom 12. auf den 13. August erwartet. Die besten Beobachtungszeiten liegen zwischen 23 Uhr und der Morgendämmerung. Unter idealen Bedingungen sind bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde zu sehen.

Für eine gelungene Sternschnuppennacht ist vor allem ein möglichst dunkler Beobachtungsort entscheidend. In den Bergen sind die Bedingungen aufgrund der geringen Lichtverschmutzung und der freien Sicht oft ideal. „Nicht die Höhe eines Berges ist entscheidend, sondern die Dunkelheit. Je weniger Lichtverschmutzung vorhanden ist, desto mehr Sterne und Sternschnuppen werden sichtbar“, so Studeregger-Renner.

Fünf Tipps für die perfekte Sternschnuppennacht

Damit die Perseiden am Berg besonders gut sichtbar werden, empfiehlt Naturfreunde-Meteorologe Arno Studeregger-Renner:

  • Dunkelheit suchen: Je weniger künstliches Licht, desto besser die Sicht auf Sterne und Sternschnuppen.
  • Wetter prüfen: Zwei bis drei Tage vorher die Prognose kontrollieren – schon wenige Kilometer können über klaren oder bewölkten Himmel entscheiden.
  • Geduld haben: Die Augen brauchen rund 20 Minuten, um sich an die Dunkelheit anzupassen.
  • Handy weglegen: Displays stören die Dunkeladaption. Falls Licht nötig ist, eignet sich eine Rotlichtlampe.
  • Natur respektieren: Nachts auf den Wegen bleiben, unnötiges Licht vermeiden und Rücksicht auf Tiere nehmen.

Diese Naturfreundehütten bieten beste Voraussetzungen

Das Naturfreunde Schutzhaus Neubau (Salzburg, 2.175 m) ist seit Kurzem wieder mit neuen Pächtern geöffnet und liegt inmitten der historischen Stätten des Goldbergbaues. Ein weiteres Highlight ist der neu eröffnete Gletscherschaupfad.

Die Tribulaunhütte (Tirol, 2.064 m) ist besonders naturbelassen und beeindruckt mit seiner ursprünglichen Berglandschaft. Die Hütte ist bei Kletternden ebenso beliebt wie bei Wandernden und bietet Tourenmöglichkeiten bis zum idyllischen Sandessee. Mit etwas Glück lassen sich hier neben Sternschnuppen auch Steinböcke beobachten.

Die Bergbauern-Lackneralmhütte (Steiermark, 1.020 m) verbindet traditionelles Bergerlebnis mit nachhaltiger Weiterentwicklung. Im Jahr 2026 wurden mit Fördermitteln aus dem EU-Programm Ländliche Entwicklung (LE) das Dach erneuert und eine Photovoltaikanlage errichtet.

Die Stallburgalm (Oberösterreich, 1.032 m) bietet eine ruhige Umgebung für alle, die den Sternenhimmel in ursprünglicher Atmosphäre erleben möchten. Das Besondere: Samstag, Sonntag und Feiertag wird die Alm bewirtschaftet. Unter der Woche kann sie als Selbstversorgerhütte privat gemietet werden.

Die Göllerhütte (Niederösterreich, 1.443m) ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen. Durch ihre ruhige Lage bietet sie beste Voraussetzungen für eine Nacht unter dem Sternenhimmel.

Das gesamte Meteorologen-Interview, Tipps zur Sternenfotografie sowie Zugang zum kostenlosen Fotopool finden Sie in der Pressemappe der Naturfreunde (im Anhang).

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Rückfragen & Kontakt

Naturfreunde Österreich
Veronika Wenninger, MA
Telefon: +43 664 848 19 43
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.naturfreunde.at

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