- 05.08.2026, 06:00:41
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Greenpeace entdeckt Asbest in Kurort Bad Tatzmannsdorf
Bürgermeister und Kurzentrum haben bereits Sanierung der betroffenen Parkplätze und Straßen gestartet
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat erhebliche Asbest-Belastungen im Kurort Bad Tatzmannsdorf aufgedeckt. Bei Stichproben auf acht öffentlichen Flächen weisen Laboranalysen hohe Asbest-Konzentrationen im Schotter und auf asphaltierten Flächen nach. Bürgermeister Stefan Laimer hat die umgehende Sicherung, Sperrung und Sanierung der belasteten Gemeinde-Areale bereits gestartet bzw. die Sanierung zugesagt. Das gleiche gilt auch für das im Landeseigentum stehende Kurzentrum “Reduce”. Greenpeace begrüßt diesen Schritt und fordert von der burgenländischen Landesregierung, ähnliche Maßnahmen konsequent überall im Burgenland umzusetzen.
Herwig Schuster, Umweltchemiker bei Greenpeace Österreich: „Hier rollten täglich Autos über Asbeststeine mit Risiken für Bewohnende, Arbeitnehmende und Gäste. Erfreulicherweise hat der ÖVP-Bürgermeister Stefan Laimer den Ernst der Situation erkannt und umgehend eine Sanierungsoffensive gestartet.“
Betroffen sind über das ganze Gemeindegebiet verteilt vor allem Schotterstraßen und stark frequentierte Schotter-Parkplätze, die sich im Besitz der Gemeinde, des Kurzentrums oder von Privaten befinden. Dazu zählen auch die Fahrbahnen der neu errichteten Wohnstraßen Sepp-Rehling-Gasse und Baron-Toth-Gasse sowie eine Baustelle direkt neben dem Freibad. Durch vorbeifahrende Autos und Wind werden die feinen Asbestfasern gerade in der aktuellen Dürreperiode stark aufgewirbelt und stellen bei Einatmung ein Risiko dar. Während die Flächen von Gemeinde und Kurzentrum rasch gesichert und saniert werden, hat der Bürgermeister betroffenen Privatbesitzer:innen Unterstützung bei der Sanierung angeboten.
„Über Jahrzehnte wurde asbesthaltiges Material im ganzen Burgenland verbaut. Bad Tatzmannsdorf handelt hier vorbildlich. Jede Verdachtsfläche wurde überprüft und es werden unverzüglich Maßnahmen gesetzt. Erste Flächen wurden bereits saniert. Daran müssen sich das Land Burgenland und die anderen betroffenen Gemeinden ein Beispiel nehmen”, so Schuster.
Fotos und Laborberichte: https://bit.ly/4hNYwr7
Unter Angabe der Credits © Mitja Kobal / Greenpeace stehen die Fotos kostenfrei zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung.
Rückfragen & Kontakt
Herwig Schuster
Umweltchemiker
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Telefon: +43 664 4319214
E-Mail: [email protected]
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Leitung Pressearbeit
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