- 04.08.2026, 09:55:32
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Ofenauer: FPÖ muss bei Wehrdienstreform Farbe bekennen
ÖVP-Wehrsprecher: Größte Reform seit Jahrzehnten stärkt Wehrdienst und Miliz – Wer jahrelang einen stärkeren Wehrdienst fordert, muss jetzt auch zustimmen
„Österreich steht vor der größten Wehrdienstreform seit Jahrzehnten. Mit sechs Monaten Grundwehrdienst und drei Monaten Truppen- und Milizübungen stärken wir Ausbildung, Miliz und Einsatzbereitschaft unseres Bundesheeres nachhaltig. Jetzt muss die FPÖ zeigen, ob ihren jahrelangen Forderungen auch Taten folgen“, sagt ÖVP-Wehrsprecher Friedrich Ofenauer.
Die geplante Reform gebe dem Wehrdienst deutlich mehr Gewicht und orientiere sich weitgehend an den Empfehlungen der Experten. „Das ist kein parteipolitisches Wunschkonzert, sondern in weiten Teilen ein Expertenmodell für ein stärkeres und einsatzfähigeres Bundesheer. Wer die Landesverteidigung ernst nimmt, kann sich einer solchen Reform nicht aus parteitaktischen Gründen verweigern“, so Ofenauer.
Insbesondere die FPÖ stehe nun in der Verantwortung. „Die Freiheitlichen fordern seit Jahren einen stärkeren Wehrdienst, eine starke Miliz und mehr Einsatzfähigkeit. Jetzt liegt eine Reform auf dem Tisch, die genau dort ansetzt. Wer vorher laut mehr Wehrdienst verlangt, kann nicht plötzlich dagegen sein, wenn es konkret wird“, betont Ofenauer.
Die entscheidende Frage sei daher, ob die FPÖ bereit sei, ihren eigenen Worten auch parlamentarische Taten folgen zu lassen. „Beim Bundesheer reicht es nicht, große Reden zu halten. Wenn die FPÖ tatsächlich für einen stärkeren Wehrdienst steht, dann muss sie sechs Monate Grundwehrdienst plus drei Monate Truppen- und Milizübungen mittragen.“
„Die Sicherheit Österreichs ist zu wichtig für parteipolitische Spielchen. Die FPÖ hat jetzt die Wahl: Sie kann Verantwortung übernehmen und einer historischen Stärkung des Wehrdienstes zustimmen – oder sie muss erklären, warum sie im entscheidenden Moment gegen das stimmt, was sie selbst jahrelang gefordert hat“, so Ofenauer abschließend. (Schluss)
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