- 04.08.2026, 09:09:32
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FPÖ – Schnedlitz: „Untragbare ÖVP: Mattles Pensionshammer ist ein Anschlag auf die Lebensleistung der Österreicher!“
ÖVP will Menschen nach jahrzehntelanger Arbeit noch länger schuften lassen – Schluss mit dem Pensionsraub auf dem Rücken der Leistungsträger
FPÖ-Generalsekretär und Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz kritisierte heute den Vorstoß des Tiroler ÖVP-Landeshauptmanns Mattle als „sozialpolitischen Frontalangriff auf die hart arbeitende Bevölkerung“. Mattle hatte sich dafür ausgesprochen, einen Pensionsantritt frühestens mit 65 Jahren und grundsätzlich erst nach 45 Arbeitsjahren zu ermöglichen. Wer diese Dauer nicht erreicht, solle über das 65. Lebensjahr hinaus arbeiten.
„Die ÖVP hat offenbar endgültig jeden Kontakt zur Lebenswirklichkeit verloren. Wer jahrzehntelang am Bau, in der Pflege, in der Produktion, im Handel oder im Gastgewerbe geschuftet hat, braucht keinen schwarzen Oberlehrer, der ihm vom bequemen Polit-Sessel aus noch ein paar zusätzliche Arbeitsjahre verordnet. Eine Frage wird sich bei dieser Forderung etwa auch ein Medizinstudent stellen, der dann bis über 70 aufgrund seiner Ausbildung im OP stehen soll. Hier ruinieren wir auf breiter Basis auch unseren Standort. Mattles Modell ist kein Reformvorschlag, sondern ein Pensionshammer gegen jene Menschen, die dieses Land jeden Tag am Laufen halten“, so Schnedlitz.
Besonders zynisch sei, dass ausgerechnet die ÖVP nun die Lebensleistung der Bevölkerung infrage stelle. „Zuerst treibt diese Systempartei mit ihrer verfehlten Politik Preise, Abgaben und wirtschaftliche Unsicherheit in die Höhe. Danach erklärt sie den Menschen, sie müssten eben noch länger arbeiten, damit sich das von der Politkaste verursachte Chaos ausgeht. Das ist die alte schwarze Methode: oben versagen, selbst kassieren und unten abkassieren bzw. am Ende die Rechnung den Arbeitnehmern und Pensionisten umhängen.“
Für viele Menschen sei ein längeres Arbeiten nicht nur eine theoretische Rechenübung, sondern eine Frage der Gesundheit, der Würde und der Lebensplanung. „Wer körperlich ausgelaugt ist, kann nicht durch einen Federstrich wieder fit gemacht werden. Die ÖVP behandelt Menschen wie Nummern in einer Budgettabelle und ignoriert, dass hinter jedem Arbeitsjahr ein Leben, eine Familie und oft jahrzehntelange Belastung stehen“, erklärte Schnedlitz.
„Dieser Pensionszwang muss vom Tisch. Es braucht sichere Pensionen, die Anerkennung langer Beitragszeiten und eine Politik, die endlich bei der aufgeblähten Regierung, beim System und bei falschen Ausgaben spart – nicht bei den Menschen, die Österreich aufgebaut haben. Dafür steht nur die FPÖ“, so Schnedlitz abschließend.
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