• 31.07.2026, 13:54:32
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FPÖ – Hafenecker: „ORF verharmlost den Grenzkollaps von Ceuta – Gebührenfunk macht aus EU-Außengrenzsturm eine Willkommensgeschichte!"

Freiheitliche orten kleingerechnete Zahlen, einseitige O-Töne, ausgeblendete Sicherheitslage und das gezielte Verschweigen der politischen Verantwortung

Wien (OTS) - 

Scharfe Kritik an der ORF-Berichterstattung über den Migrantenansturm auf die spanische Exklave Ceuta übte heute FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker, MA: „Während an der EU-Außengrenze das Chaos regiert, verkauft uns der ORF ‚erschöpft und erfreut angekommene' Migranten und eine ‚euphorische' Stimmung. Aus einem illegalen Sturm auf die EU-Grenze wird beim Gebührenfunk eine rührselige Willkommensgeschichte. Das ist keine objektive Berichterstattung mehr, das ist Weichzeichnerei auf Kosten der Beitragszahler!“

Hafenecker belegte seinen Vorwurf mit den ORF-Sendungen selbst: In der ZIB 2 sei von einer „euphorischen" Stimmung und von Migranten die Rede, die „Es lebe Spanien" rufen, betont würden „ganze Familien mit kleinen Kindern". „Nur: In den Videobildern erkennt jeder Zuseher auf den ersten Blick, dass hier eben nicht Familien kommen, sondern zum ganz überwiegenden Teil junge Männer im wehrfähigen Alter. Sogar die ORF-Reporterin räumt ein, dass es ‚vorwiegend junge Menschen, die meisten aus Marokko' sind – also klassische Wirtschaftsmigration. Das Familienbild muss trotzdem her, damit die Erzählung stimmt. Wenn Text und Bild derart auseinanderklaffen, ist das gezielte Irreführung des Publikums", kritisiert Hafenecker.

Besonders auffällig sei das Zahlenspiel: „Am 31. Juli spricht der ORF plötzlich von ‚mehreren hundert' Menschen, während spanische Behörden von zehntausenden an einem einzigen Tag berichten. Wer einen historischen Grenzkollaps zum Zwischenfall herunterrechnet, betreibt Realitätsverweigerung mit System", so der FPÖ-Generalsekretär. Auch die vermeintliche Entschlossenheit Spaniens werde vom ORF unkritisch übernommen: „Der ORF meldet brav, Spanien ‚verstärke die Militärpräsenz' und schicke ‚sogar Soldaten' – das klingt nach entschlossenem Handeln. Verschwiegen wird, dass es zunächst gerade einmal 60 Soldaten waren, die gegen zehntausende Grenzstürmer aufgeboten wurden. 60 Mann gegen einen Massenansturm – das ist kein Grenzschutz, das ist ein Feigenblatt. Aber der Gebührenfunk verkauft es als Lösung", so Hafenecker.

Bezeichnend sei zudem, was der ORF gar nicht erst thematisiere: „Über soziale Medien und lokale Berichte kursieren Meldungen über Plünderungen und Einbrüche in Ceuta – der ORF geht darauf mit keinem Wort ein, weder aufklärend noch dementierend. Die Sicherheitslage und die Sorgen der Bevölkerung vor Ort werden schlicht ausgeblendet, als gäbe es sie nicht. Berichterstattung, die nur eine Seite kennt, ist keine."

Ebenso fehle jede Einordnung in die ohnehin angespannte Sicherheitslage in ganz Europa: „Der ORF erzählt Ceuta als isolierte Hoffnungsgeschichte und blendet völlig aus, dass unkontrollierte Massenmigration über die EU-Außengrenze auch die Debatte über islamistischen Extremismus und Terror in Europa unmittelbar berührt. Wenn zehntausende ungeprüft EU-Boden stürmen, weiß niemand, wer da wirklich kommt. Diese sicherheitspolitische Dimension kommt beim Gebührenfunk nicht einmal am Rande vor – das ist grob fahrlässig gegenüber den Zusehern."

Hafenecker stellt klar, dass es ihm nicht um den Vorwurf des reinen Verschweigens gehe: „Der ORF hat sehr wohl von ‚Chaos', ‚Ausnahmezustand' und einer ‚zusammengebrochenen Grenzsicherung' gesprochen. Genau das macht die Sache so perfide: Man nennt einzelne Fakten, verpackt sie aber in ein Framing, das den illegalen Massenansturm zur menschlichen Hoffnungsgeschichte umdeutet, die Sicherheitslage ausblendet und die Schuldigen aus dem Bild nimmt. Das ist Haltungsjournalismus in Reinkultur."

Abschließend erneuert Hafenecker die freiheitliche Forderung nach einer grundlegenden ORF-Reform: „Die Menschen in diesem Land zahlen Zwangsgebühren für einen objektiven, ausgewogenen Rundfunk und bekommen bei einem der wichtigsten Themen unserer Zeit eine geschönte Willkommenserzählung. Wir Freiheitliche werden nicht lockerlassen: Es braucht endlich einen ORF, der die ganze Realität abbildet, statt sie schönzufärben und es braucht das Ende der Zwangsgebühren."

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