• 30.07.2026, 10:43:32
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FPÖ – Kickl zu Helium-Knappheit: „Verschlafen Regierung und EU nächsten Rohstoffschock?“

Freiheitliche fordern von Verlierer-Koalition Vorsorgestrategie, um Versorgung mit für Medizin, Arzneimittelversorgung und Industrie essenziellem Edelgas sicherzustellen

Wien (OTS) - 

Angesichts der massiven Gefahr einer globalen Helium-Knappheit in Folge der Nahost-Krise zeigte sich heute FPÖ-Bundesparteiobmann und Klubobmann NAbg. Herbert Kickl höchst besorgt über die Untätigkeit der schwarz-rot-pinken Bundesregierung. Es sei ein weiteres Beispiel für die „fahrlässige Ignoranz“ der Regierung gegenüber massiven Bedrohungen für den Wirtschafts- und Gesundheitsstandort Österreich: „Helium ist ein essenzieller Rohstoff für unsere Gesundheitsversorgung, insbesondere für MRT-Untersuchungen, aber auch im pharmazeutischen Bereich, in dem es vor allem für die Qualitätskontrolle von Arzneimitteln verwendet wird. Genauso ist es für die Halbleiterproduktion, für Glasfaserkabel und unzählige weitere High-Tech-Anwendungen unerlässlich. Ein Ausfall hätte katastrophale Folgen für unsere Gesundheitsversorgung und unsere Industrie. Es darf nicht sein, dass die Verlierer-Ampel und die EU hier wieder den Kopf in den Sand stecken!“

Die globale Versorgungslage sei bereits jetzt extrem angespannt. Kickl verwies auf Daten der Deutschen Rohstoffagentur vom Juni, wonach weltweit rund 40 Prozent der bisherigen Fördermenge gefehlt hätten, und auf das erst kürzlich von China verhängte Helium-Ausfuhrverbot sowie die Einführung von Exportkontrollen für Helium in Russland bereits im April, das als drittgrößter Helium-Produzent weltweit gilt. „Dass die EU im Zuge ihres sinnlosen Sanktionsregimes bereits vor einigen Jahren die Einfuhr von Helium aus Russland verboten hat, entpuppt sich damit als nächster Knieschuss. Man hat einfach aus ideologischen Gründen auf den drittgrößten Produzenten verzichtet. In Brüssel wird die sich zuspitzende Versorgungslage mit Helium seit Monaten ignoriert, auf entsprechende Anfragen von EU-Abgeordneten, wie etwa unseres freiheitlichen Mandatars Gerald Hauser, gibt es nur leere, beschwichtigende Floskeln vonseiten der Kommission. Dabei müssten die Alarmglocken seit Monaten schrillen. Doch die EU scheint genauso wie die Regierung in Österreich es wieder einmal zu verschlafen, rechtzeitig eine Vorsorgestrategie zu entwickeln. Was sind die Pläne dieser Verlierer-Ampel zur Sicherstellung der Versorgung? Welche Lagerbestände hat Österreich? Wird an strategischen Partnerschaften oder an Verträgen, um die Versorgung zu sichern, gearbeitet? Die Bevölkerung hat ein Recht auf Antworten, bevor wir aus reiner Unfähigkeit in die nächste hausgemachte Krise schlittern!“

Abschließend forderte Kickl: „Diese Bundesregierung muss endlich aufwachen und ihre Verantwortung für die Sicherheit unseres Landes wahrnehmen. Wenn es Vorsorgemaßnahmen gibt, müssen diese sofort auf den Tisch und wenn nicht, dann ist das ein Versagen, das unmittelbar korrigiert werden muss. Es geht um die Sicherheit unseres Gesundheitssystems und unserer Industrie, die von den Systemparteien ohnehin bereits auf Talfahrt geschickt wurde. Anstatt unser Steuergeld Milliarde um Milliarde in der Ukraine zu versenken oder fragwürdige linke NGOs mit einem Steuergeldregen zu überhäufen, muss die Versorgungssicherheit für Österreich oberste Priorität haben!“

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