• 30.07.2026, 09:18:02
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Bundesjugendvertretung zur Hitzewelle: Klimaschutzgesetz nicht weiter aufschieben

Extreme Hitze belastet besonders Kinder und Jugendliche. BJV fordert verbindliches Klimaschutzgesetz und rasches politisches Handeln gegen die Klimakrise.

Wien (OTS) - 

Österreich erlebt innerhalb kürzester Zeit bereits die zweite Hitzewelle. Für die Bundesjugendvertretung (BJV) ist das ein weiterer klarer Beleg dafür, dass es beim Klimaschutz mehr Tempo braucht, und sie fordert deshalb die Regierung auf, endlich ein wirksames Klimaschutzgesetz zu beschließen.

„Hitzewellen sind keine Ausnahme mehr, sondern werden immer häufiger. Besonders Kinder und Jugendliche leiden unter den gesundheitlichen Folgen hoher Temperaturen – sei es in der Schule, zu Hause oder in ihrer Freizeit. Die Regierung muss jetzt handeln, damit junge Menschen besser vor den Folgen der zunehmenden Hitze geschützt werden. Ein Klimaschutzgesetz ist längst überfällig“, kritisiert BJV-Vorsitzende Lejla Visnjic.

Klimaschutz verbindlich absichern

Die BJV fordert ein wirksames Klimaschutzgesetz mit effektiven Maßnahmen, die den Herausforderungen der Klimakrise gerecht werden. Dazu gehören ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralität bis 2040, verbindliche Emissionsziele für Bund, Länder, Gemeinden und alle Sektoren sowie eine unabhängige Kontrolle der Zielerreichung.

„Seit über 2.000 Tagen hat Österreich kein Klimaschutzgesetz. Jede weitere Verzögerung verschärft die Folgen der Klimakrise und erhöht die Belastung für Kinder und Jugendliche. Wer unsere Zukunft ernst nimmt, muss jetzt Maßnahmen auf den Weg bringen, um unsere Lebensgrundlagen langfristig abzusichern“, so BJV-Vorsitzende Anna Schwabegger.

Junge Generation vor den Folgen schützen

Denn Kinder und Jugendliche zählen zu den besonders von Hitze betroffenen Bevölkerungsgruppen. Gleichzeitig werden sie die Folgen unzureichender Klimapolitik am längsten tragen. „Junge Menschen haben das Recht auf eine gesunde Umwelt. Sie wollen mit Zuversicht und Sicherheit auf ihre Zukunft blicken können. Dafür braucht es ein entschlossenes politisches Handeln gegen die Klimakrise und die verbindliche Einbindung junger Menschen in klimapolitische Entscheidungen“, so die BJV-Vorsitzenden abschließend.

Rückfragen & Kontakt

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Öffentlichkeitsarbeit
01 214 44 99 - 25 // 0676 880 11 1142
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Öffentlichkeitsarbeit
01 214 44 99 - 18 // 0676 880 11 1135
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