• 28.07.2026, 12:15:37
  • /
  • OTS0063

Trinkwasser-Gipfel: Greenpeace kritisiert Untätigkeit von Wasser-Minister Totschnig scharf

Bundesminister Totschnig säumig bei Grundwasser-Register, nationaler Wasserstrategie und Klimaschutzgesetz

Wien (OTS) - 

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace übt scharfe Kritik an Umwelt- und Wasserminister Norbert Totschnig. Der heutige Trinkwasser-Gipfel zeigt erneut: Der Minister hält angesichts von Rekordhitze und Rekordürren zwar Pressekonferenzen und Polit-Gipfel ab, setzt aber keine konkreten Schutzmaßnahmen für unser Grundwasser und die hitzegeplagte Bevölkerung um. Greenpeace fordert von Minister Totschnig die schnelle Umsetzung des Grundwasser-Entnahme-Registers, einer nationalen Wasserstrategie sowie eines wirksamen Klimaschutzgesetzes.

Sebastian Theissing-Matei, Greenpeace-Wasserexperte: “Das ganze Land leidet unter dem Hitzesommer, in der Landwirtschaft verdorren Äcker und Wiesen und erste Gemeinden müssen bereits ihre Wasserversorgung einschränken. Und trotzdem wiederholt Bundesminister Totschnig nur gebetsmühlenartig die immer gleichen Ankündigungen, setzt aber keine einzige Wasserschutz-Maßnahme um. Daran ändert auch der heute politisch inszenierte Trinkwasser-Gipfel rein gar nichts.”

Greenpeace fordert Entnahme-Register und nationale Wasserstrategie
Eineinhalb Jahre nach Antritt der aktuellen Regierung gibt es das längst angekündigte Grundwasser-Entnahme-Register noch immer nicht, der erst heute an die Koalitionspartner übermittelt wurde. Ohne dieses Register agiert das Ministerium im Blindflug, denn es fehlen verlässliche Daten darüber, wie viel Grundwasser Industrie und Landwirtschaft verbrauchen. Auch von der im Regierungsprogramm angekündigten nationalen Wasserstrategie und dem dringend notwendigen Klimaschutzgesetz fehlt weiterhin jede Spur. Statt systemische Schutzmaßnahmen durchzusetzen, wälzt der Minister die Verantwortung mit Spartipps auf die Bevölkerung ab.

Ein längst überfälliger Verordnungsentwurf schützt noch kein Grundwasser und Spartipps beim Zähneputzen stoppen keine Dürre. Statt die Verantwortung auf die Bevölkerung abzuwälzen, muss Minister Totschnig den Großverbrauchern endlich Grenzen setzen und den Schutz unseres Wassers gesetzlich sichern”, so Theissing-Matei.

Bildmaterial finden Sie unter: act.gp/3TSGmdK
Unter Verwendung der angegebenen Credits stehen die Fotos kostenfrei zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung.

Inhalte auf einen Blick:

  • Anlass: Anlässlich des heutigen Trinkwasser-Gipfels kritisiert Greenpeace die Untätigkeit von Wasserminister Norbert Totschnig beim Grundwasserschutz sowie das Abwälzen der Verantwortung auf Privathaushalte.
  • Ergebnis: Eineinhalb Jahre nach Regierungsantritt fehlen weiterhin das versprochene Grundwasser-Entnahme-Register, eine nationale Wasserstrategie und das Klimaschutzgesetz.
  • Hauptforderung: Sofortige Umsetzung von Grundwasser-Entnahme-Register, einer nationalen Wasserstrategie und des Klimaschutzgesetzes.
  • Adressat: Umwelt- und Wasserminister Norbert Totschnig.
  • Quelle / Material: Greenpeace Österreich / Bildmaterial: act.gp/3TSGmdK

Rückfragen & Kontakt

Sebastian Theissing-Matei
Wasserexperte
Greenpeace Österreich
Tel.: +43 664 61 03 995
E-Mail: [email protected]

Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 664 8817 2210
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel