- 27.07.2026, 16:46:02
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Ofenauer: Wehrdienstreform wird Landesverteidigung stärken und Österreich krisenfester machen
Mit 6+3-Stufenmodell wird Empfehlung der Wehrdienstkommission umgesetzt – Höherer Sold und Urlaubstage machen Grundwehrdienst attraktiver
"Die Wehrdienstreform wird die rot-weiß-rote Landesverteidigung stärken und Österreich krisenfester machen. Damit legt die Bundesregierung ein gutes Ergebnis vor, das den heutigen sicherheitspolitischen Herausforderungen gerecht wird", betont ÖVP-Wehrsprecher Friedrich Ofenauer. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine oder Cyberbedrohungen haben gezeigt, dass es im Sinne von Schutz und Sicherheit unseres Landes und seiner kritischen Infrastruktur notwendig ist, die eigene Verteidigungsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Ofenauer: “Die heute im Zuge des Sommerministerrates vorgestellte Einigung ist dementsprechend der richtige Schritt für eine moderne und zukunftsfitte Landesverteidigung."
Konkret soll der Grundwehrdienst durch verpflichtende Truppenübungen – die direkt an den Grundwehrdienst anschließen – sowie nachgelagerte Milizübungen um insgesamt drei Monate verlängert werden. “Das entspricht den Empfehlungen der Wehrdienstkommission in Form eines Stufenmodells, mit dem die Einsatzbereitschaft des Heeres gestärkt und die Miliz nachhaltig abgesichert wird”, sagt der ÖVP-Abgeordnete. Wichtig ist auch die Attraktivierung des Grundwehrdienstes durch die Erhöhung der finanziellen Vergütung auf 1.000 Euro pro Monat oder die Einführung von Urlaubstagen. Ofenauer: “Bessere Rahmenbedingungen erhöhen die Wehr- und Verteidigungsfähigkeit der jungen Männer, die diesen wichtigen Dienst an der Republik und für die Menschen leisten."
Gleichzeitig ist auch die Zukunft des Zivildienstes von Bedeutung, der bei der Reform eine wichtige Rolle gespielt hat. Mit der Wehrdienst-Garantie schafft die Regierungskoalition ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wehr- und Zivildienst und stellt sicher, dass das Bundesheer auch künftig über ausreichend Personal verfügt. Wenn es ab 2028 zu wenige Grundwehrdiener gibt, wird sich der Zivildienst daher ab dem Folgejahr um zwei Monate verpflichtend verlängern. (Schluss)
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