• 25.07.2026, 14:41:02
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SWV WIEN: Die Wirtschaftskammer Wien (WKW) muss überparteiliche Interessensvertretung bleiben

Wien (OTS) - 

„Sollte die überparteiliche Wirtschaftskammer Wien (WKW) tatsächlich, wie in renommierten Medien heute berichtet wird, zu einem parteiinternen Ausschlussverfahren eines hochrangigen Mitglieds Stellung beziehen, wäre ihre Überparteilichkeit ernsthaft in Frage zu stellen,“ so SWV WIEN Präsident Marko Fischer.

Nach den Enthüllungen und Vorkommnissen der vergangenen Woche hat die ÖVP die Konsequenz gezogen und Walter Ruck aus der Partei ausgeschlossen. Wie aus den Medien zu entnehmen ist, denkt dieser aber nicht daran zurückzutreten. Im Gegenteil, laut Medienberichten möchte die Wirtschaftskammer Wien (WKW), deren Präsident Walter Ruck ist, eine mögliche Berufung prüfen.

Dazu möchte der SWV WIEN festhalten:
Die WKW ist keine Privatfirma und kein Instrument einzelner Funktionäre, oder diverser Fraktionen, sondern gesetzliche Interessenvertretung aller Unternehmerinnen und Unternehmer in Wien.
Wer von allen finanziert wird, muss im Interesse aller handeln – nicht im Interesse Einzelner oder politischer Fraktionen. Vertritt die Kammer stattdessen parteiinterne Interessen, werden zwangsläufig Stimmen lauter, die eine Überparteilichkeit hinterfragen.

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