- 23.07.2026, 08:16:32
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FPÖ – Brückl: „Aufstieg trotz mangelnder Deutschkenntnisse ist der falsche Weg für unser Schulsystem“
Mängel bei der Deutschförderung erfordern bessere Konzepte statt einer Absenkung der Standards
Angesichts der Tatsache, dass rund 22 Prozent der Schüler, im Schuljahr 2022/2023 waren es immerhin 22.800, in Deutschförderklassen eine Schulstufe wiederholen müssen, äußerte heute der FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA, seine Besorgnis über die Wirksamkeit der aktuellen bildungspolitischen Maßnahmen. „Diese hohe Zahl ist ein klares Indiz dafür, dass einerseits das System durch die gescheiterte Multikulti-Politik der Systemparteien überfordert ist und andererseits die aktuellen Konzepte zur Sprachförderung nicht ausreichen, um den Kindern eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht zu ermöglichen. Hier zeigt sich ein deutliches Versäumnis der Bundesregierung“, so Brückl.
Die Pläne des NEOS-Bildungsministers Wiederkehr, Schülern künftig auch mit mangelhaften Deutschkenntnissen den Aufstieg in die nächste Schulstufe zu erleichtern, sieht der FPÖ-Bildungssprecher kritisch. „Anstatt die Fördermaßnahmen zu intensivieren und die Ursachen des Problems zu bekämpfen, senkt man nun die Anforderungen. Das ist ein falsches Signal und untergräbt den Leistungsgedanken in unseren Schulen. Einem Kind ist nicht geholfen, wenn es sprachlich überfordert in die nächste Klasse versetzt wird. Damit werden die Probleme nur in die Zukunft verschoben und potenziell vergrößert“, warnte Brückl.
„Das Ziel muss sein, dass jedes Kind bei Schuleintritt über die notwendigen Deutschkenntnisse verfügt, um dem Unterricht von Anfang an folgen zu können. Wir fordern daher einen verstärkten Fokus auf eine verpflichtende und qualitativ hochwertige Sprachförderung bereits im Kindergartenalter“, erklärte Brückl. Dies sei die Voraussetzung für faire Startchancen und eine gelingende Integration, ohne die Kinder mit deutscher Muttersprache negativ im Unterricht zu beeinflussen. „Wir benötigen eine ehrliche und leistungsorientierte Bildungspolitik, die auf die Stärkung von Basiskompetenzen setzt, anstatt Standards abzusenken“, so Brückl abschließend.
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