- 22.07.2026, 11:32:02
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FPÖ – Schmiedlechner: „Totschnig, Pernkopf und Strasser sind die Totengräber der österreichischen Landwirtschaft!“
„Nach Jahren des Preisverfalls und unfairer Importe werden jetzt Importkontrollen angekündigt“
Die von ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig, Niederösterreichs LH-Stellvertreter Pernkopf und Bauernbundpräsident Strasser angekündigten verstärkten Importkontrollen sind für FPÖ-Agrarsprecher NAbg. Peter Schmiedlechner nichts anderes als ein spätes Eingeständnis des jahrelangen Versagens der ÖVP-Agrarpolitik.
„Nach Jahren des massiven Preisverfalls für unsere bäuerlichen Familienbetriebe und nachdem den Konsumenten Lebensmittel zugemutet wurden, die nicht nach unseren hohen Standards produziert worden sind, kündigt der ÖVP-Minister nun endlich verstärkte Kontrollen an. Für viele Bauern kommt diese Einsicht allerdings zu spät. Zahlreiche Betriebe mussten bereits aufgeben oder stehen wirtschaftlich mit dem Rücken zur Wand“, erklärte Schmiedlechner.
Während österreichische Bauern immer strengere Umwelt-, Tierwohl- und Dokumentationsauflagen erfüllen mussten, seien gleichzeitig Lebensmittel und Futtermittel aus Drittstaaten und anderen Herkunftsländern auf den heimischen Markt gelangt, die unter wesentlich niedrigeren Standards produziert worden seien. Dadurch seien die heimischen Produzenten massiv unter Druck geraten. „Nach salbungsvollen Worten erleben wir am Ende wieder nichts als heiße Luft und bloße Ankündigungen. Dieselben Politiker, die heute mehr Importkontrollen versprechen, haben jahrelang tatenlos zugesehen, wie unsere Bauern durch unfaire Importe, immer mehr Bürokratie und ständig neue Auflagen geschwächt wurden“, kritisierte der FPÖ-Agrarsprecher.
„Totschnig, Pernkopf und Strasser werden als Totengräber der österreichischen Landwirtschaft in die politische Geschichte eingehen. Unter ihrer politischen Verantwortung wurden unzählige bäuerliche Familienbetriebe vernichtet, viele weitere kämpfen heute ums wirtschaftliche Überleben, während der Selbstversorgungsgrad kontinuierlich sinkt und immer mehr Lebensmittel importiert werden. Gleichzeitig werden den Konsumenten Produkte zugemutet, die gentechnisch verändert sind beziehungsweise mit Pflanzenschutzmitteln behandelt wurden, deren Einsatz bei uns bereits vor Jahrzehnten verboten wurde. Für uns Freiheitliche sind verstärkte Kontrollen lediglich ein erster Schritt. Entscheidend ist vielmehr, dass endlich die Ursachen dieser massiven Wettbewerbsverzerrung beseitigt werden“, forderte Schmiedlechner.
„Der Schaden ist längst angerichtet. Das Einzige, was diese Herrschaften jetzt noch tun können, ist, sich bei den österreichischen Bäuerinnen und Bauern für ihre verfehlte Agrarpolitik zu entschuldigen und endlich zurückzutreten. Es braucht einen echten Systemwechsel in der Agrarpolitik. Unsere bäuerlichen Familienbetriebe brauchen faire Wettbewerbsbedingungen statt weiterer Sonntagsreden. Lebensmittel, die nicht nach österreichischen beziehungsweise gleichwertigen Standards produziert wurden, dürfen unseren Markt nicht länger überschwemmen. Nur so sichern wir die Versorgung mit gesunden regionalen Lebensmitteln und die Zukunft unserer bäuerlichen Familienbetriebe“, betonte Schmiedlechner.
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