- 15.07.2026, 09:20:02
- /
- OTS0024
HV Consumer Check | So grillt Österreich 2026: Qualität und Regionalität wichtiger denn je. Ausgaben von 66 Euro pro Grillerei
Grillen bedeutet Qualität, Geschmacksvielfalt und Geselligkeit. Gemüse und Halloumi längst fixer Bestandteil am Grill. Plus: So grillen Österreichs Bundesländer.
Grillen bleibt eines der beliebtesten Sommerrituale der Österreicherinnen und Österreicher – und wird zunehmend zum bewussten Genusserlebnis. Fast neun von zehn Haushalten werfen in der warmen Jahreszeit regelmäßig den Grill an. Gleichzeitig steigen die Ausgaben deutlich: Durchschnittlich werden heuer bereits 66 Euro pro Grillerei ausgegeben – um 19 Euro mehr als in den Jahren 2025 und 2024. Das zeigt der aktuelle Consumer Check von Reppublika Research & Analytics im Auftrag des Handelsverbands.
„Grillen ist für viele Menschen ein kulinarisches ebenso wie gesellschaftliches Erlebnis. Wenn Familie, Freunde und Nachbarn zusammenkommen, wird bewusst gut eingekauft. Qualität, Regionalität und Genuss sind den Konsumentinnen und Konsumenten heute wichtiger denn je. Davon profitieren der Lebensmittelhandel ebenso wie Fleischereien, Bauernmärkte, Feinkostgeschäfte und regionale Produzenten“, sagt Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und unabhängigen Handelsverbands.
Geschmack schlägt Preis
Was eine gelungene Grillerei ausmacht, ist für die Österreicher klar:
96 % legen besonderen Wert auf guten Geschmack.
89 % nennen hochwertige Lebensmittel als entscheidend.
87 % schätzen vor allem die Geselligkeit mit Familie und Freunden.
82 % verbinden Grillen mit Entspannung im Freien.
80 % achten auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
78 % fühlen beim Grillen Sommer und Urlaub.
77 % ist Regionalität besonders wichtig.
Grillen wird immer vielfältiger
Am Rost selbst regiert inzwischen eine große Vielfalt. Zwar bleiben Würstel (59 %) die beliebteste Grill-Spezialität der Österreicher, unmittelbar dahinter folgt aber bereits gegrilltes Gemüse (58 %). Ebenfalls hoch im Kurs stehen Salate und andere Beilagen (52 %), Saucen (51 %), Geflügel (50 %), Schweinefleisch (48 %), Brot und Gebäck (47 %) sowie gegrillte Erdäpfel (43 %). Bereits 38 Prozent greifen regelmäßig zu Halloumi oder Grillkäse. Vegetarische (9 %) und vegane Fleischalternativen (8 %) gehören inzwischen ebenfalls zum Grill-Sortiment vieler Haushalte.
Generationenwechsel am Grill: Gemüse im Kommen
Besonders deutlich zeigt sich der Wandel bei den jüngeren Generationen. Während Babyboomer (60+) weiterhin vor allem Würstel (67 %) und Schweinefleisch (60 %) bevorzugen, greift die Gen Z (18- bis 28-Jährige) deutlich häufiger zu Halloumi (43 %) sowie vegetarischen (25 %) oder veganen Grillalternativen (25 %). Gleichzeitig landen bei ihnen häufiger Brot und Gebäck sowie Marshmallows auf dem Grill. Der Grill wird damit nicht fleischlos, sondern vielfältiger.
Auch zwischen den Geschlechtern zeigen sich klare Unterschiede: Männer bevorzugen deutlich häufiger Würstel, Schweine- und Rindfleisch, während Frauen wesentlich öfter gegrilltes Gemüse, Salate, Pilze oder Halloumi servieren.
„Die klassische Grillerei entwickelt sich weiter. Neben Würstel und Kotelett haben Gemüse, Halloumi und andere Alternativen schon längst ganz selbstverständlich ihren Platz gefunden. Der Grill wird also bunter und individueller, ohne seine Tradition zu verlieren“, erklärt Handelssprecher Will.
So grillen die Bundesländer
Auch regional zeigen sich spannende Unterschiede. Die Top-3-Grillspeisen je Region:
Wien: Geflügel (60 %), Würstel (59 %) und gegrilltes Gemüse (53 %)
Niederösterreich & Burgenland: Würstel (61 %), gegrilltes Gemüse (53 %) und Geflügel, gleichauf mit Saucen (je 52 %)
Steiermark & Kärnten: Gegrilltes Gemüse (65 %), Würstel (63 %), Salate (62 %)
Oberösterreich & Salzburg: Gegrilltes Gemüse (61 %), Würstel (58 %) sowie Brot und Gebäck (57 %)
Tirol & Vorarlberg: Gegrilltes Gemüse (58 %), Salate (56 %) und Würstel (50 %).
Holzkohle bleibt die Nummer eins
Beim Grill selbst vertrauen die Österreicher weiterhin auf Bewährtes: 44 Prozent grillen vorwiegend mit Holzkohle, 25 Prozent mit einem Gasgrill und 19 Prozent elektrisch. Rund zwei Drittel der Haushalte überlassen das Grillen nach wie vor überwiegend den Männern, während in jedem sechsten Haushalt beide Geschlechter gleichermaßen und in jedem zehnten überwiegend eine Frau am Grill stehen.
Supermärkte wichtigste Einkaufsquelle
Die meisten Zutaten für eine Grillerei werden im Supermarkt gekauft (70 %). Mehr als jeder Dritte kauft zusätzlich oft beim Fleischhauer (36 %) oder im Diskonter (33 %) ein. Auch Bauernmärkte (16 %) und Feinkostgeschäfte (11 %) profitieren von der anhaltenden Grill-Begeisterung.
„Kaum ein anderer Konsumanlass vereint Genuss, Regionalität und Geselligkeit so stark wie das Grillen. Für den heimischen Handel ist die Grillsaison deshalb jedes Jahr eine der wichtigsten Stützen des Sommers. Wir sind bestens vorbereitet und bieten eine große Auswahl an Grillgeräten, Zubehör und hochwertigen Produkten für jeden Geschmack. Gleichzeitig zeigt sich: Konsumentinnen und Konsumenten kaufen derzeit bewusster ein denn je und gönnen sich bewusst bessere Produkte. Das ist eine erfreuliche Entwicklung für den Qualitätsstandort Österreich“, sagt Rainer Will abschließend.
Über den HV Consumer Check
Der aktuelle HV Consumer Check wurde im Juni 2026 von Reppublika Research & Analytics im Auftrag des Handelsverbandes durchgeführt. Es wurden 1.012 Personen ab 18 Jahren mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI) befragt, wobei die Stichprobe repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ist. Der Befragungszeitraum war vom 9. bis 19. Juni 2026.
Rückfragen & Kontakt
Handelsverband Österreich
Mag. Gerald Kühberger (Pressesprecher)
Telefon: 01/4062236-77
E-Mail: [email protected]
Mag. Manuel Friedl (Senior Communications Manager)
Telefon: 01/4062236-80
E-Mail: [email protected]
Website: https://www.handelsverband.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | HVB






