- 13.07.2026, 09:55:32
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RTR Medien informiert über Rundfunkfonds-Förderentscheidungen nach zweitem Einreichtermin 2026
533 Radio- und TV-Projektförderungen für das Gesamtjahr 2026 aus Privatrundfunkfonds und Nichtkommerziellem Rundfunkfonds bewilligt
Der für die Vergabe der Bundesmittel aus dem Privatrundfunkfonds und dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds zuständige Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien) hat heute die Förderzusagen des zweiten Einreichtermins für das Förderjahr 2026 veröffentlicht. Damit stehen auch die zugesagten Gesamtfördersummen des Jahres 2026 beider Fonds fest.
Nach Prüfung der Förderansuchen durch die Förderabteilung der RTR auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Erfüllung der Kriterien sowie nach ausführlicher Beratung und Zustimmung durch den Fachbeirat, konnten mit dem zweiten Einreichtermin 2026 aus dem Privatrundfunkfonds knapp 2,8 Millionen Euro Fördermittel vergeben werden. Davon fließen Mittel in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro in den Bereich Fernsehen an 13 Projekte bundesweiter und an 30 Projekte regionaler Veranstalter. Im Bereich Hörfunk werden 58 Projekte mit rund 930.000 Euro gefördert. Außerdem erhält eine Ausbildungseinrichtung gut 56.000 Euro.
Mit den Mitteln des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds werden zum zweiten Einreichtermin 2026 drei Hörfunkprojekte mit gut 97.000 Euro gefördert.
Damit erteilte die RTR Medien mit zwei Einreichterminen im Gesamtförderjahr 2026 aus dem Privatrundfunkfonds Zusagen für 443 Projekte (282 Hörfunk, 155 Fernsehen, sechs Ausbildungseinrichtungen) mit einem Gesamtvolumen von knapp 25,5 Millionen Euro.
Aus dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds erhielten 2026 insgesamt 90 Projekte Förderzusagen (76 Hörfunk, 12 Fernsehen, zwei Ausbildungseinrichtungen) in Höhe von gut 6,1 Millionen Euro.
„Die Anzahl der eingereichten Projekte verdeutlicht die zentrale Bedeutung der Förderungen als wesentlichen Teil verlässlicher Rahmenbedingungen für einen vielfältigen und qualitativ hochwertigen Rundfunk – noch einmal mehr in wirtschaftlich besonders herausfordernden Zeiten für die Branche“, erläutert Mag. Wolfgang Struber, Geschäftsführer der RTR Medien. „Mit den Mitteln aus dem Privat- und dem Nichtkommerziellen Rundfunkfonds stärken wir gezielt journalistische Qualität, regionale Vielfalt und innovative Inhalte. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur demokratischen Öffentlichkeit und zur Zukunftsfähigkeit des Medienstandorts Österreich“, so Struber.
Die jährlichen Mittel des Privatrundfunkfonds in Höhe von 25 Millionen Euro und des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds in Höhe von 6,25 Millionen Euro unterstützen die Programmveranstalter in der Produktion eines vielfältigen und hochwertigen Programmangebots, das insbesondere einen Beitrag zur Förderung der österreichischen Kultur, des österreichischen und europäischen Bewusstseins sowie der Information und Bildung der Bevölkerung leistet. Während die Programmveranstalter im Rahmen des jährlich ersten Einreichtermins die Projekte der Jahresplanung einbringen, dient der zweite Einreichtermin für kurzfristige bzw. aktuelle Projekte.
Die geförderten Projekte und Medienunternehmen und die einzelnen Fördersummen sind umfassend im Open Data-Angebot auf der Website der RTR unter https://data.rtr.at/pages/open-data/mf-prrf (Privatrundfunkfonds) und unter https://data.rtr.at/pages/open-data/mf-nkrf (Nichtkommerzieller Rundfunkfonds) dargestellt.
Über die RTR Medien
Der Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR Medien) ist Österreichs größte Förderstelle für Medienunternehmen (Radio, Fernsehen, Print, Audio-Podcast) und unterstützt mit dem Fernsehfonds Austria Fernsehfilm-Produktionen und damit internationale Investitionen in den heimischen Filmstandort. Als Kompetenzzentrum dieser Märkte, teilt die RTR Medien ihr Wissen in Studien, Berichten oder Veranstaltungen. Die RTR mit ihren Fachbereichen Medien (RTR Medien) sowie Telekommunikation und Post (RTR.Telekom.Post) ist Geschäftsstelle der Kommunikationsbehörde Austria (KommAustria), der Telekom Control Kommission (TKK) und der Post Control Kommission (PCK). Geschäftsführer der RTR Medien ist Mag. Wolfgang Struber, Geschäftsführer der RTR.Telekom.Post ist Dr. Klaus M. Steinmaurer.rtr.at.
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