- 12.07.2026, 12:09:32
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ÖGB begrüßt Verbesserungen beim Pflegebonus
Lackner: „Wichtiger Schritt für mehr Gerechtigkeit und Sicherheit für Pflegekräfte“
Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) begrüßt die von Sozialministerin Korinna Schumann in der ORF-„Pressestunde“ angekündigte Schließung der Lücke beim sogenannten Pflegebonus. Künftig soll durch eine klare Zweckwidmung sichergestellt werden, dass für alle gleiche Rahmenbedingungen gelten.
Hintergrund der bisherigen Ungleichbehandlung waren die bis 2028 zugesagten Fördergelder des Bundes, die regional unterschiedlich beurteilt wurden. Während der Bund die Mittel zur finanziellen Entlastung der Pflegekräfte bereitstellt, kam es in Salzburg zu budgetären Kürzungen, die zu massiven Protesten von Arbeiterkammer und Gewerkschaften führten.
„Dass durch die Zweckwidmung der Pflegebonus tatsächlich bundesweit den Beschäftigten in Pflege und Betreuung zukommt, ist eine sehr gute Nachricht. Damit wird eine Lücke geschlossen und österreichweit mehr Fairness und Sicherheit geschaffen“, betont Martina Lackner, Pflegeexpertin im ÖGB. Für den ÖGB ist dies ein wichtiger Schritt zur Anerkennung der Leistungen von Pflegekräften, die tagtäglich unverzichtbare Arbeit leisten.
Gleichzeitig stellt der Gewerkschaftsbund klar, dass es nicht bei einer befristeten Maßnahme bleiben darf und der Bonus allen Beschäftigten in Pflege- und Betreuungsberufen zugutekommen muss. „Jetzt muss sichergestellt werden, dass der Pflegebonus auch über 2028 hinaus gewährt wird. Diese unverzichtbare Tätigkeit verdient eine dauerhafte Anerkennung - nicht nur zeitlich begrenzte Lösungen“, betont Lackner.
Der ÖGB fordert daher eine langfristige Absicherung des Pflegebonus, um Planungssicherheit für die Beschäftigten zu schaffen und die Attraktivität der Pflege- und Betreuungsberufe nachhaltig zu stärken.
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Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) vertritt rund 1,2 Millionen Arbeitnehmer:innen in Österreich. Gemeinsam mit seinen sieben Gewerkschaften setzt sich der ÖGB als überparteiliche Interessenvertretung für gute Arbeitsbedingungen, faire Löhne und Gehälter sowie soziale Gerechtigkeit ein.
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