• 09.07.2026, 15:36:32
  • /
  • OTS0119

WKÖ-Danninger: Bürokratieabbau konsequent fortsetzen

EcoAustria Studie bestätigt Milliardenpotenzial, das zu heben wäre - Regierung hat erste Entlastungsschritte gesetzt - weitere müssen dringend folgen

Wien (OTS) - 

„Die Studie von EcoAustria zeigt das Milliardenpotenzial, das durch gezielten Bürokratieabbau zu heben wäre. Und sie bestätigt, was die Wirtschaftskammer seit Jahren aufzeigt - weniger Bürokratie bringt den Betrieben mehr Zeit für Innovation, Investitionen und Kundenbetreuung. Es ist äußerst positiv, dass die Regierung sukzessive dringend notwendige Entlastungsmaßnahmen auf den Weg bringt. Das muss zügig weitergehen. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation muss jede unnötige Belastung konsequent beseitigt werden“, sagt WKÖ-Generalsekretär Jochen Danninger anlässlich der heute präsentierten Studie von EcoAustria.

Erste Entlastungen bereits erfolgt
Die Wirtschaftskammer hat bereits mehr als 100 konkrete Vorschläge für den Bürokratieabbau vorgelegt. Bereits umgesetzte Entlastungsschritte betreffen zum Beispiel eine erleichterte Betriebsnachfolge, weniger Datenmeldungen für Betriebe im Außenhandel, Entlastungen von Kleinbetrieben in der Buchführung sowie Vereinfachungen für Großverfahren. Die kürzlich vorgelegte Novelle der Gewerbeordnung soll etwa genehmigungsfreie Photovoltaikanlagen und E-Ladestationen im gewerblichen Betriebsanlagenrecht bringen. „Diese Novelle, die mehrere langjährige Forderungen der WKÖ umsetzt, bringt notwendige Entlastungen für unsere Betriebe und muss jetzt rasch beschlossen werden“, sagt Danninger. „Jetzt ist es wichtig, dass die Entlastung weitergeht und die noch ausstehenden Maßnahmen rasch umgesetzt werden und die Digitalisierung der Verwaltung konsequent vorangetrieben wird, damit die Zettelwirtschaft ein Ende hat.“ Die WKÖ fordert einen komplett digitalen Gründungsprozess, One-Stop-Shops für Förderungen und Bauverfahren und nicht zuletzt ein Ende des Gold-Platings, Stichwort „EU-Lohntransparenz-Richtlinie“.

Reformen konsequent fortsetzen
„Entscheidend ist nun, den eingeschlagenen Reformkurs entschlossen fortzusetzen“, betont Danninger. Weniger Bürokratie stärkt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, schafft Freiräume für unternehmerisches Handeln und sichert Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Österreich.

Gemäß der EcoAustria-Studie wenden österreichische Unternehmen rund sieben Prozent ihrer Personalkapazitäten für administrative Anforderungen auf. Die jährlichen Bürokratiekosten belaufen sich auf rund 20 Milliarden Euro. Eine Verringerung der Regulierungslast auf das Niveau der Niederlande würde das reale Wirtschaftswachstum jährlich um rund 0,6 Prozentpunkte erhöhen, rechnet EcoAustria vor. Bei einer Zielerreichung im Jahr 2032 ergebe sich ein zusätzliches Bruttoinlandsprodukt von kumuliert rund 20 Milliarden Euro. (PWK339/PAT)

Rückfragen & Kontakt

Andreas Jilly
Sprecher der Wirtschaftskammer Österreich
Telefon: 0590900 4462
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel