- 09.07.2026, 12:44:03
- /
- OTS0092
FPÖ – Royer: „ÖVP steht auf der falschen Seite – Budget ist ein Anschlag auf die heimische Landwirtschaft!“
EU-Renaturierungswahnsinn ohne Finanzierung, ausgehöhlter Waldfonds und eine ÖVP, die den Bauern das Geld aus der Tasche zieht
Als „Frontalangriff auf die heimische Landwirtschaft“ bezeichnete heute der stellvertretende FPÖ-Sprecher für Land- und Forstwirtschaft, NAbg. Albert Royer, die Budgetpläne der Verlierer-Koalition für die Bereiche Landwirtschaft und Umwelt. Anstatt die heimischen Betriebe zu entlasten und zu schützen, werde ihnen von allen Seiten die Luft zum Atmen genommen.
Besonders scharf kritisierte Royer den Umgang mit der von der EU diktierten Renaturierungsverordnung: „Die damalige grüne Ministerin Gewessler hat dieses EU-Diktat gegen jeden Hausverstand und den Willen der Bundesländer durchgedrückt, und die ÖVP hat dabei tatenlos zugesehen. Schlimmer noch: Sie hat den Verrat an unseren Bauern für ein paar gut bezahlte Posten für die eigene Klientel stillschweigend mitgetragen. Jetzt sollen die Länder die Suppe auslöffeln, aber im Budget ist dafür kein einziger Cent vorgesehen – null, nada, nichts! Das ist eine Bankrotterklärung für die heimische Landwirtschaftspolitik!“ Es sei ein mutiger und richtiger Schritt des Landes Niederösterreich, sich diesem „Brüsseler Wahnsinn“ zu widersetzen.
Auch bei den anderen Budgetposten sehe es düster aus, so Royer. „Der hochgelobte Agrardiesel ist doch eine reine Augenauswischerei. Was man den Bauern auf der einen Seite scheinbar gibt, holt man sich über explodierende Sozialversicherungsbeiträge auf der anderen Seite doppelt und dreifach zurück. Das ist das Prinzip ‚linke Tasche, rechte Tasche‘. Gleichzeitig wird der Waldfonds bis zur Unkenntlichkeit ausgehöhlt und zu einer leeren Hülle degradiert, während unsere Wälder unter dem Borkenkäfer ächzen. Das ist keine Politik für die Bauern, das ist die systematische Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen“, erklärte der Royer.
„Es geht aber nicht nur ums Geld. Es geht um die grundsätzliche Haltung. Wenn der Bauernbund im Parlament für brandgefährliche Handelsabkommen wie Mercosur oder einen EU-Beitritt der Ukraine klatscht und bei der verpflichtenden Herkunftskennzeichnung wieder den Rückwärtsgang einlegt, dann hat er die Seite gewechselt. Er ist nicht mehr der Vertreter unserer Bauern, sondern ein Handlanger von Brüsseler Interessen und Agrarkonzernen. Wir Freiheitliche fordern eine Politik, die unsere heimische, flächendeckende Landwirtschaft schützt und sie nicht dem globalistischen Wahnsinn opfert!“
Rückfragen & Kontakt
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






