- 08.07.2026, 14:38:33
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FPÖ – Steiner: „Beiträge rauf, Service runter – ÖGK-Schließungen sind ein Anschlag auf die Bürger!“
Sparen im Wasserkopf ja, aber nicht bei den Leistungen für die Menschen – Geplante Schließungen in Tirol, darunter Zell am Ziller, treffen vor allem Pensionisten hart
Nach durchgesickerten Plänen der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), bundesweit über 60 regionale Servicestellen zu schließen, übte FPÖ-NAbg. Christoph Steiner heute scharfe Kritik. In Tirol sollen dem Vernehmen nach die Standorte in Imst, Telfs, Kufstein und Zell am Ziller dem Sparstift zum Opfer fallen. Für die FPÖ sei diese Entwicklung ein alarmierendes Zeichen für das völlige Versagen der Kassenstruktur.
„Wenn die Kassenfürsten in Wien beschließen, den ländlichen Raum auszuhungern, dann ist das ein beispielloser Skandal. Das betrifft auch meine Heimatgemeinde Zell am Ziller ganz direkt. Die Menschen vor Ort, die jahrzehntelang brav ihre Beiträge eingezahlt haben, stehen plötzlich vor verschlossenen Türen. Wir Freiheitliche sagen ganz klar: Sparen am System und beim aufgeblähten Verwaltungsapparat ist dringend notwendig, aber dieser einseitige Kahlschlag ist kein Sparen am System, sondern ein Sparen auf dem Rücken der Betroffenen in den Regionen“, so Steiner.
Für den freiheitlichen Abgeordneten sei es bezeichnend, wie die Verlierer-Koalition aus NEOS sowie die von den Systemparteien besetzten Kassenstrukturen mit den Bürgern umgehen. Während die Bürokratie in den Zentralen unangetastet bleibe, werde die Servicequalität für die Beitragszahler massiv beschnitten. Besonders ältere Menschen würden durch diese Zentralisierung im Stich gelassen.
„Zuerst greift man den Pensionisten tief in die Tasche und erhöht schamlos die Beiträge, weil angeblich alle den Gürtel enger schnallen müssen. Und als Dankeschön dreht man ihnen dann die regionale Gesundheitsversorgung ab! Das ist eine Verhöhnung der älteren Generation, die nicht einfach alles per App oder Hotline erledigen kann. Unser freiheitlicher Standpunkt ist unverrückbar: Sparen am System ja, aber ein klares Nein zu Leistungskürzungen bei unseren Bürgern! Diese Schließungsfantasien müssen sofort vom Tisch“, forderte Steiner abschließend.
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