• 07.07.2026, 20:18:03
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FPÖ – Stefan: „EU-Regelungswahn erstickt unsere Betriebe in einem neuen Bürokratiemonster!“

Zentralistisches EU-Datenportal und massive Auflagen für Unternehmen sind weiterer Anschlag auf den Wirtschaftsstandort

Wien (OTS) - 

Als „weiteren Anschlag auf den österreichischen Wirtschaftsstandort“ kritisierte heute FPÖ-Justizsprecher NAbg. Mag. Harald Stefan die Umsetzung einer EU-Richtlinie zur Schaffung eines zentralen europäischen Zugangsportals für Unternehmensdaten. Die Regierung setze damit kritiklos eine weitere bürokratische Gängelung aus Brüssel um, die vor allem mittelgroße heimische Betriebe massiv belaste.

„Wieder einmal wird unter dem Deckmantel der Digitalisierung ein Bürokratiemonster geschaffen, das unseren Unternehmern das Leben schwer macht. Anstatt sich auf ihre Kernkompetenzen, auf Innovation und die Sicherung von Arbeitsplätzen zu konzentrieren, werden sie gezwungen, sich mit unsinnigen Auflagen wie maschinenlesbaren Datenformaten, extrahierbaren Metadaten und Rechtsträgerkennungen herumzuschlagen. Das ist ein irrsinniger Mehraufwand, der in keinem Verhältnis zum Nutzen steht“, erklärte Stefan.

„Wer bei diesem bürokratischen Hürdenlauf den kleinsten Fehler macht, dem drohen auch noch drakonische Strafen. Hier geht es nicht um Transparenz, hier geht es um die totale Kontrolle und Gängelung unserer Wirtschaft durch die Brüsseler Zentralisten. Die Datenkrake EU will alles wissen und alles kontrollieren, während die heimischen Betriebe unter der Last ersticken.“ Die positive Neuerung der rein elektronischen Verwahrung von Unterlagen sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein und könne den immensen Schaden durch den Mehraufwand nicht aufwiegen.

„Dieser neuerliche Ausfluss des EU-Regelungswahns ist ein weiterer Sargnagel für unseren Wirtschaftsstandort. Wir Freiheitliche lehnen diese zentralistische Datensammelei und die fortwährende Belastung unserer Betriebe entschieden ab. Es braucht endlich eine Politik, die den Mut hat, sich gegen den Irrsinn aus Brüssel zu stellen und die Interessen der österreichischen Unternehmer und ihrer Mitarbeiter zu verteidigen!“, so Stefan abschließend.

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