• 07.07.2026, 20:07:02
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FPÖ – Stefan: „Sterbeverfügung: Wichtige Korrektur, aber Helfer und Gesellschaft bleiben ohne Schutz!“

Gesetz bleibt Stückwerk – Freiheitliche fordern Schutz für Helfer und Kontrolle für tödliche Präparate

Wien (OTS) - 

FPÖ-Justizsprecher NAbg. Mag. Harald Stefan bezeichnete die heute beschlossene Novelle des Sterbeverfügungsgesetzes als „überfällige, aber unzureichende Reparatur“. Die FPÖ stimme der praxistauglichen Anpassung nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofs zwar zu, die Regierung lasse aber weiterhin massive Sicherheitslücken und Schutzmechanismen vermissen.

„Obwohl die Verlängerung der Gültigkeit einer Sterbeverfügung ein richtiger Schritt ist, bleibt das Gesetz ein gefährliches Stückwerk. Es ist eine bedauerliche Regelungslücke, dass jene Helfer, die Sterbewillige in ihren schwersten Stunden begleiten, vom Staat komplett im Stich gelassen werden – ohne psychologische Vorbereitung oder Betreuung danach“, kritisierte Stefan.

Gleichzeitig warnte der freiheitliche Justizsprecher vor den unkontrollierten Gefahren der ausgegebenen Präparate: „Tödliche Substanzen können jahrelang unbeaufsichtigt in Wohnungen lagern. Diese tickenden Zeitbomben sind eine massive Gefahr für die ganze Gesellschaft, insbesondere für Kinder, doch die Regierung ignoriert dieses Risiko eiskalt.“

„Wir stimmen heute nur zu, weil die Anpassung für Betroffene eine Verbesserung darstellt. Aber wir werden nicht lockerlassen, bis auch die Helfer geschützt und die tödlichen Gifte unter Kontrolle sind. Die Regierung muss endlich für echte Sicherheit sorgen, anstatt nur die gröbsten Fehler auf Druck der Gerichte auszubessern!“, so Stefan.

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