• 07.07.2026, 14:50:02
  • /
  • OTS0110

FPÖ – Berger: „Gender-Zwang an Schulen ist ein Anschlag auf die Bildung unserer Kinder!“

Linksideologische Sprachexperimente schaden gezielt Kindern mit Lernschwächen und Migrationshintergrund – Bildung statt Ideologie in Klassenzimmern!

Wien (OTS) - 

Im Zuge der heutigen Nationalratssitzung kritisierte die FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Ricarda Berger die fortschreitende ideologische Unterwanderung des österreichischen Bildungssystems durch den sogenannten „Gender-Zwang“. Anlass war ein freiheitlicher Antrag, der die Einhaltung der offiziellen deutschen Rechtschreibung in Schulbüchern und Lehrmaterialien einfordert. Für Berger sei es ein „bildungspolitischer Offenbarungseid der Systemparteien“, dass es überhaupt einen Antrag brauche, um Selbstverständlichkeiten festzuschreiben.

„Was wir hier erleben, ist ein frontaler Angriff auf unsere Sprache und Kultur, ausgeführt auf dem Rücken der schwächsten Glieder unserer Gesellschaft – unserer Kinder. Sogenanntes Gendern mit Sternchen, Doppelpunkten und Binnen-Is ist nichts anderes als ein abgehobenes Eliten-Experiment, das mit der Lebensrealität der Österreicher rein gar nichts zu tun hat. Diese künstliche Sprachverstümmelung wird unseren Kindern mit dem moralischen Zeigefinger aufgezwungen und zerstört nicht nur das Sprachgefühl, sondern auch die Grundlagen für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn“, erklärte Berger.

Besonders perfide sei laut der FPÖ-Familiensprecherin die Tatsache, dass gerade jene Parteien, die ständig von „Inklusion“ und „Barrierefreiheit“ predigen, die größten Hürden für Kinder aufbauen würden: „Diese linksideologische Sprachpolitik ist der größte Exklusionsmotor, den man sich vorstellen kann! Haben Sie bei ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS auch nur eine Sekunde an die Kinder gedacht, die an einer Lese-Rechtschreib-Schwäche leiden? Oder an jene Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache, die sich mit der ohnehin komplexen deutschen Grammatik plagen? Sie nehmen diesen Kindern jede Chance, weil sie ihre Ideologie über das Kindeswohl stellen. Das ist an Scheinheiligkeit nicht zu überbieten!“

Zudem entstehe eine absurde moralische Paradoxie im Schulalltag. „Wir verlangen von unseren Schülern zu Recht, dass sie bei Schularbeiten und der Matura die Rechtschreibregeln einhalten und ziehen ihnen bei Fehlern Punkte ab. Gleichzeitig werden sie mit Schulbüchern konfrontiert, die vor grammatikalischem und orthografischem Unsinn nur so strotzen. Wie soll ein junger Mensch da noch irgendeine Autorität des Bildungssystems anerkennen?“, fragte Berger.

Abschließend richtete die Familiensprecherin einen klaren Appell an den zuständigen Minister: „Die Probleme an unseren Schulen sind real: Lehrermangel, massive Defizite beim Lesen, Schreiben und Rechnen und eine zunehmende Disziplinlosigkeit. Anstatt sich um diese echten Herausforderungen zu kümmern, lässt die Regierung zu, dass unsere Klassenzimmer zu ideologischen Experimentierfeldern verkommen. Wir fordern Sie auf: Schaffen Sie diesen Gender-Unfug endlich ab, kehren Sie zur Normalität zurück und machen Sie Ihren Job – oder treten Sie zurück!“

Rückfragen & Kontakt

Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK

Bei Facebook teilen
Bei X teilen
Bei LinkedIn teilen
Bei Xing teilen
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel