• 07.07.2026, 14:18:02
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FPÖ – Brückl: „Schulpaket ist Anschlag auf Qualität und geistige Freiheit unserer Jugend!“

Statt Sicherung von Lesen, Schreiben und Rechnen betreibt Bildungsminister stattlich organisierte Nivellierung nach unten und politische Indoktrination

Wien (OTS) - 

FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl, MA kritisierte heute das im Nationalrat debattierte Schulpaket der Regierung. Bei der Vorlage handle es sich um ein Sammelgesetz, das als „Deckmantel diene, um Dinge im Kleingedruckten zwischen den Paragraphen zu verstecken“ und von den wahren Problemen im Bildungsbereich abzulenken. Anstatt die Qualität zu sichern, kapituliere der Bildungsminister und senke das Niveau.

Für Brückl sei es ein Armutszeugnis, dass die Anforderungen sowohl für Schüler als auch für Lehrer herabgeschraubt werden müssten: „Aus purer Not werden die Anforderungen für das Lehrpersonal heruntergeschraubt, weil wegen des gravierenden Lehrermangels schlichtweg qualifizierte Lehrpersonen fehlen.“ Des Weiteren beherrschen viel zu viele Jugendliche nicht einmal mehr die elementarsten Grundlagen. Statt diese Probleme an der Wurzel zu packen, flüchte man sich in modische Überschriften und setze falsche Prioritäten: „Wir reden hier hochtrabend über künstliche Intelligenz im Lehrplan, während ein erschreckender Teil unserer Schüler an den natürlichen Herausforderungen scheitert. Es geht darum, dass viele Schüler nicht mehr ordentlich lesen, nicht mehr rechnen, nicht mehr schreiben können.“

Scharfe Kritik übte der FPÖ-Bildungssprecher auch an der geplanten Kürzung von Stunden für Latein und zweite Fremdsprachen. „Wer Latein hier als verstaubtes Relikt abtut und Stunden streicht, der modernisiert unser Schulsystem nicht, sondern der betreibt in Wirklichkeit staatlich organisierte Nivellierung nach unten“, so Brückl, der dem NEOS-Minister vorwarf: „Sie zerstören hier den humanistischen Kern unserer Gymnasien!“

Als besonders gefährlich stufte Brückl die Einführung des Fachs „Demokratiebildung“ ein, das er als Einfallstor für politische Indoktrination bezeichnete. „Meine Kollegen haben im Ausschuss nicht umsonst gefragt, wer denn in diesem Fall künftig definiert, was richtige Meinung ist oder was falsche Meinung ist“, erklärte Brückl und warnte eindringlich: „Wenn der Staat hier künftig mittels Lehrplan vorgibt, dass etablierte Medien per se Recht haben und regierungskritische Medien eine Gefahr darstellen, dann ist das in Wirklichkeit das Ende objektiver Bildung. Und es ist der Startschuss für die politische Indoktrination unserer Jugend und genau davor warnen wir Freiheitliche.“

Abschließend fasste Brückl zusammen: „Das Niveau sinkt, die Ideologie in den Schulen steigt, am Ende des Tages wird nichts besser und daher lehnen wir dieses Gesetzespaket auch ab!“

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