- 07.07.2026, 13:59:02
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Mittelschüler-Kartell-Verband und Wiener Stadtverband verurteilen antisemitische Vorfälle scharf
Im Zusammenhang mit den Vorfällen rund um das Karl-Lueger-Denkmal distanzieren sich der Mittelschüler-Kartell-Verband (MKV) und der Wiener Stadtverband (WStV) unmissverständlich von jeder Form des Antisemitismus, politischem Fanatismus und Gewalt gegen Andersdenkende.
Dem MKV und dem WStV ist bekannt, dass jene Person, die ein Banner der Kunstinstallation entfernte, Mitglied einer dem Wiener Stadtverband angehörenden Korporation ist. Aus Gründen der Transparenz machen MKV und WStV diesen Umstand von sich aus öffentlich.
Antisemitismus und jede Form extremistischer oder politisch motivierter Gewalt widersprechen unserem christlichen Menschenbild und den Werten unseres Verbandes. Die betroffene Korporation wurde aufgefordert, den Sachverhalt binnen 24 Stunden vollständig aufzuklären und entsprechende Konsequenzen zu ziehen.
MKV-Bundesobmann Thomas Weickenmeier erklärt: „Sollte sich bestätigen, dass ein Mitglied einer unserer Korporationen gegen unsere Grundwerte verstoßen hat, wird dies nicht ohne Konsequenzen bleiben. Antisemitismus hat in unserem Verband keinen Platz.“
WStV-Landesobmann Manuel Stocker ergänzt: „Unsere Grundsätze gelten ausnahmslos. Wer ihnen zuwiderhandelt, muss auch die Konsequenzen dafür tragen. Gerade als katholischer Verband sehen wir uns der Menschenwürde und einem verantwortungsvollen Umgang mit der Geschichte verpflichtet.“
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Mittelschüler-Kartell-Verband
Simon Brandstätter
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