- 24.06.2026, 11:43:04
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NEOS: Zentrale Maßnahmen zur Verbesserung inklusiver Bildung sollen mit September 2027 in Kraft treten
Fiedler: „Die ÖVP sollte lieber konstruktiv mitarbeiten, damit wir dieses Ziel erreichen, statt dem Bildungsminister falsche Vorwürfe zu machen.“
„Die ÖVP sollte sich lieber konstruktiv in die Verhandlungen einbringen statt Bildungsminister Christoph Wiederkehr fälschlich vorzuwerfen, er würde Reformen blockieren“, sagt Fiona Fiedler, NEOS-Sprecherin für Inklusion. „Tatsächlich befinden wir uns – wie vereinbart – in einem laufenden, gemeinsamen Arbeits- und Abstimmungsprozess mit unseren Koalitionspartnern. Öffentliche Unterstellungen einer Blockadehaltung verkennen nicht nur diesen gemeinsamen Prozess, sondern erschweren auch die sachliche Arbeit an einem tragfähigen Inklusionspaket, das den Bedürfnissen von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien gerecht wird. Österreich hat sich mit der UN-Behindertenrechtskonvention zu einem inklusiven Bildungssystem bekannt. Genau daran arbeiten wir.“
Das Paket, das gemeinsam mit Fachleuten aus dem Inklusionsbereich erarbeitet wird, besteht aus vier zentralen Bausteinen:
- Einführung eines Rechtsanspruchs auf ein freiwilliges 11. und 12. Schuljahr
- Ausbau eines barrierefreien und inklusiven Bildungsangebots in der Sekundarstufe II
- Neukonzeption des sonderpädagogischen Förderbedarfs
- Anpassungen in der Lehramtsausbildung, um fundiertes Know-how im Bereich inklusiver Bildung für Lehrkräfte sicherzustellen
„Unser Ziel ist es, dass die oben genannten Maßnahmen zur Verbesserung inklusiver Bildung mit September 2027 in Kraft treten können. Ich erwarte mir, dass alle konstruktiv mitarbeiten, damit wir dem Nationalrat rasch ein gutes Paket vorlegen können. Dazu zählt, dass Kritik und Änderungsvorschläge im Rahmen der vorgesehenen politischen und fachlichen Abstimmungswege eingebracht werden und nicht über Medien ausgerichtet werden.“
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