• 24.06.2026, 11:28:02
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BWB bestätigt: Handel gibt Steuerentlastung bei Damenhygiene vollständig weiter. Wichtiges Signal vor MwSt-Senkung für Grundnahrungsmittel

BWB-Branchenuntersuchung zeigt klar: Die Steuerbefreiung für Damenhygieneprodukte und Verhütungsmittel wurde vom Handel vollständig an die Konsument:innen weitergegeben.

Wien (OTS) - 

Die heute veröffentlichte Branchenuntersuchung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zur Umsatzsteuerbefreiung von Damenhygieneprodukten und mechanischen Verhütungsmitteln bestätigt die Position des österreichischen Handels: Steuerliche Entlastungen kommen umgehend und zu 100 % bei den Konsumentinnen und Konsumenten an.

Die Untersuchung der Bundeswettbewerbsbehörde bestätigt, was wir von Beginn an gesagt haben: Der österreichische Handel gibt steuerliche Entlastungen vollumfänglich an die Kundinnen und Kunden weiter. Die Unternehmen haben die Umstellung innerhalb kürzester Zeit umgesetzt, einzelne Versehen oder Verzögerungen wurden binnen weniger Tage korrigiert. Das ist ein starkes Zeugnis für die Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit des heimischen Handels“, sagt Rainer Will, Geschäftsführer des freiwilligen, überparteilichen und unabhängigen Handelsverbands.

Steuerbefreiung für gewisse Produkte gilt seit 1. Jänner 2026

Hintergrund: Seit 1. Jänner 2026 sind Damenhgyieneprodukte sowie mechanische Verhütungsmittel vollständig von der Umsatzsteuer befreit. Zuvor galten für diese Produkte USt-Sätze von 10 bzw. 20 %. Die Bundesregierung wollte mit dieser Maßnahme Frauen und Familien entlasten. Die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) erhielt ausdrücklich die Möglichkeit, die Weitergabe der Steuersenkung zu untersuchen.

Die BWB untersuchte deshalb mehr als 200 Produkte bei acht großen Handelsunternehmen und analysierte die Preisentwicklung rund um den Jahreswechsel 2025/26. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Weitergabe der Steuerentlastung erfolgte vollständig. Hinweise auf eine systematische oder flächendeckende Nichtweitergabe wurden ausdrücklich nicht festgestellt.

Handelsspannen teilweise sogar rückläufig

Besonders bemerkenswert: Laut BWB gingen die Handelsspannen bei vielen Unternehmen sogar stärker zurück, als es die reine Steuerentlastung erfordert hätte. Dies unterstreicht, dass die Unternehmen die Maßnahme nicht nur umgesetzt, sondern teilweise darüber hinausgehende Preiszugeständnisse vorgenommen haben.

Der Handelsverband sieht die Untersuchung zugleich als wichtige Orientierung für die bevorstehende Umsatzsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel ab 1. Juli 2026. Bereits vergangene Woche hat der österreichische Lebensmittelhandel zugesichert, die steuerliche Entlastung zu 100 Prozent an die Konsumentinnen und Konsumenten weiterzugeben.

Die BWB hat nun anhand realer Marktdaten gezeigt, dass der österreichische Handel Steuerentlastungen verantwortungsvoll weitergibt. Genau deshalb haben unsere Händler hart an den Prozessumstellungen gearbeitet, damit auch die Mehrwertsteuersenkung auf ausgewählte Grundnahrungsmittel unverzüglich und vollständig bei den Haushalten ankommen wird. Die Unternehmen haben sich intensiv vorbereitet und werden die gesetzlichen Vorgaben konsequent umsetzen“, betont Handelssprecher Will.

Klare gesetzliche Regelungen notwendig

Gleichzeitig zeigt die Untersuchung, wie wichtig eine klare gesetzliche Definition der betroffenen Produkte sowie ausreichend Vorlaufzeit bei der Umsetzung neuer Regelungen sind. Diese Empfehlungen der BWB unterstützt der Handelsverband ausdrücklich. Klare Rahmenbedingungen erleichtern die operative Umsetzung und sorgen dafür, dass Entlastungsmaßnahmen möglichst rasch bei den Konsumentinnen und Konsumenten wirksam werden.

Die aktuelle Untersuchung liefert einen faktenbasierten Nachweis dafür, dass der heimische Handel Teil der Lösung ist. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauchen die Menschen Vertrauen, dass Entlastungen tatsächlich ankommen. Die Ergebnisse der BWB schaffen genau dieses Vertrauen“, so Handelsverbands-Chef Will abschließend.

Rückfragen & Kontakt

Handelsverband Österreich
Mag. Gerald Kühberger (Pressesprecher)
Telefon: 01/4062236-77
E-Mail: [email protected]

Mag. Manuel Friedl (Senior Communications Manager)
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E-Mail: [email protected]

Website: https://www.handelsverband.at

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