• 23.06.2026, 16:32:02
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Bogner-Strauß: Mehr Schutz für Kinder und Jugendliche durch Verbot von Einweg-E-Zigaretten und strengere Regeln für Nikotinpouches

ÖVP-Gesundheitssprecherin: Verkürzen ärztliche Basisausbildung von neun auf sechs Monate

Wien (OTS) - 

“Wir schützen Kinder und Jugendliche künftig noch konsequenter vor den Gefahren von Einweg-E-Zigaretten oder Nikotinpouches”, betont ÖVP-Gesundheitssprecherin Abg. Juliane Bogner-Strauß anlässlich des Gesundheitsausschusses. Im Mittelpunkt steht eine Novelle des Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetzes (TNRSG). Konkret sollen Einweg-E-Zigaretten – unabhängig davon, ob sie Nikotin enthalten oder nicht – mit Ende des Jahres verboten werden. Darüber hinaus werden beispielsweise neue Nikotinprodukte sowie E-Zigaretten umfassender reguliert. “So werden in Zukunft sowohl nikotinhaltige Produkte wie Nikotinpouches oder Nikotinzahnstocher – die vor allem bei jungen Menschen beliebt sind – als auch nikotinfreie Erzeugnisse, die oft aufputschende Substanzen wie Koffein oder Guarana enthalten, wie klassische Tabakprodukte behandelt. Damit gelten auch für diese Produkte umfassende Schutzbestimmungen, darunter Abgabe- und Werbebeschränkungen.”

Zusätzlich sind verpflichtende gesundheitsbezogene Warnhinweise sowie eine Mindestfüllmenge von 15 Einheiten für Packungen tabakfreier Nikotinerzeugnisse vorgesehen, “um insbesondere junge Menschen besser vor einem frühen Einstieg zu schützen”. 25 Prozent der jungen Menschen zwischen 15 und 24 Jahren haben E-Zigaretten bereits zumindest einmal probiert. Laut einer Erhebung aus dem Jahr 2024 konsumieren in Österreich sechs Prozent der 15-Jährigen täglich Nikotinbeutel und acht Prozent täglich E-Zigaretten.

Verkürzung der ärztlichen Basisausbildung

Eine Verkürzung der Basisausbildung von neun auf sechs Monate führt zu einer sinnvollen Weiterentwicklung der ärztlichen Ausbildung. Studierende erwerben bereits während des Klinisch-Praktischen Jahres wesentliche praktische Grundkompetenzen, die bisher teilweise nochmals im Rahmen der Basisausbildung vermittelt wurden. Durch die Anpassung kann der Ausbildungsweg effizienter gestaltet werden, ohne die Qualität der ärztlichen Ausbildung oder die Vermittlung der erforderlichen Kernkompetenzen zu beeinträchtigen. “Wir gehen davon aus, dass es zu einer Verkürzung der Ausbildung insgesamt kommt und junge Medizinerinnen und Mediziner rascher ihre Ausbildung antreten können”, so die Gesundheitssprecherin.

“Mit diesen Maßnahmen setzen wir wichtige Schritte für mehr Gesundheitsschutz und eine moderne Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte”, so Bogner-Strauß abschließend. (Schluss)

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