• 19.06.2026, 10:00:02
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Energiepreise sinken im Mai um 2,2 %

Rückgänge bei Heizöl- und Dieselpreisen drücken den EPI / Energiepreise bleiben jedoch deutlich über Vorjahresniveau / Weitere Preisrückgänge für Juni zeichnen sich ab

Wien (OTS) - 

Nach den deutlichen Preissteigerungen der vergangenen Monate gingen die Energiepreise im Mai erstmals wieder spürbar zurück. Gegenüber April sank der Energiepreisindex (EPI) um 2,2 %, im Jahresvergleich lag er weiterhin um 9,8 % über dem Niveau des Mai 2025. Damit entwickelten sich die Energiepreise auch im Mai deutlich dynamischer als der Verbraucherpreisindex (VPI), der im Jahresvergleich um 3,7 % stieg. Insgesamt blieben Energiepreise damit trotz der aktuellen Rückgänge ein relevanter Inflationstreiber.

Die jüngsten Entwicklungen rund um das US-Iran-Abkommen und eine schrittweise Wiederöffnung der Straße von Hormus sind in diesen Mai-Zahlen noch nicht berücksichtigt. „Aktuell führen entsprechende Meldungen bereits zu deutlichen Preisrückgängen an den internationalen Rohölmärkten und an heimischen Tankstellen“, sagt Lukas Zwieb, Energieexperte der Österreichischen Energieagentur. „Sollte die Einigung Bestand haben und die Versorgung mit Rohöl und Flüssiggas schrittweise wieder anlaufen, dürfte sich der Preisdruck auch für heimische Haushaltskund:innen in den kommenden Monaten weiter verringern“, so Zwieb.

Hier finden Sie eine Grafik mit der Entwicklung der Endkund:innenpreise für Haushaltsenergie.

Der gesamte Pressetext mit Details zu den verschiedenen Energieträgern und alle weiteren Informationen zur Methodik sowie zum Haftungsausschluss befinden sich hier.

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