- 18.06.2026, 11:00:33
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Von Dürers Feldhase bis zur Gegenwartskunst: Die ALBERTINA blickt auf ihre Geschichte – und in die Zukunft
250 Jahre Sammlungsgeschichte mit der Jubiläumsausstellung „Sammeln für die Zukunft
Dieses Jahr begeht die ALBERTINA das 250-jährige Jubiläum ihrer Sammlung. Aus diesem Anlass präsentiert das Museum von 19. Juni bis 11. Oktober 2026 die große Jubiläumsausstellung Sammeln für die Zukunft. 250 Jahre ALBERTINA. Die Schau erzählt die Geschichte einer der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt und fragt zugleich, was Sammeln heute und in Zukunft bedeutet.
„Die Zukunft der ALBERTINA begann vor 250 Jahren. Die glanzvolle Geschichte einer großen Sammlung verpflichtet heute und morgen zur Bewahrung eines einzigartigen künstlerischen und kulturellen Erbes, zugleich aber auch zu dessen strategischer Weiterentwicklung. Nach wie vor bildet der Anspruch, den Menschen einen Überblick über früheres und gegenwärtiges Kunstschaffen zu ermöglichen und Freude an der Begegnung mit Kunst zu vermitteln, die Grundlage für ein sowohl zeitgemäßes wie zukunftsgerichtetes Handeln. Die Vision der ALBERTINA für die Zukunft ist die eines Museums, das durch Kunst verbindet und für alle offen ist“, so Generaldirektor Ralph Gleis.
Das Sammlerpaar
Anfang Juli 1776 übergibt der österreichische Gesandte in Venedig, Conte Giacomo Durazzo, Herzog Albert von Sachsen-Teschen und Erzherzogin Marie Christine ein Konvolut von 10.000 Kupferstichen. Dieser Moment markiert den Beginn der Sammlung der ALBERTINA. Er fällt in die Epoche der Aufklärung, in der Vernunft, Wissenschaft, Bildung und die Freiheit des Individuums zu zentralen Leitideen werden. Aus diesem geistigen Klima heraus entwickelt sich eine Sammlung, die damals wie heute dem Anspruch folgt, Kunst zu bewahren und zugleich zeitgenössische Kunst für die Zukunft zu sammeln.
250 Jahre später zählt die ALBERTINA mit rund 1,2 Millionen Werken zu den bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Aus einer aristokratischen grafischen Privatsammlung wurde ein international renommiertes Museum, dessen Bestände von Zeichnung und Druckgrafik über Fotografie, Malerei und Skulptur bis hin zu Installations- und Medienkunst reichen.
Die Jubiläumsausstellung lädt dazu ein, die Geschichte des Sammelns neu zu betrachten: Wer hat gesammelt? Was und wie wurde gesammelt? Welche Werke prägten die Sammlung und wie veränderte sich das Museum im Laufe der Zeit? Im Mittelpunkt steht dabei auch eine Persönlichkeit, deren Bedeutung für die Entstehung der ALBERTINA lange unterschätzt wurde: Erzherzogin Marie Christine. Obwohl die ALBERTINA nach Herzog Albert benannt ist, ermöglichte ihr Vermögen den Aufbau der Sammlung in entscheidendem Maß. Zugleich brachte sie ihre eigene Begeisterung für Kunst in die Ehe ein und prägte die frühe Sammlungspolitik nachhaltig.
Albrecht Dürers berühmter Feldhase
Anhand herausragender Meisterwerke erzählt die Ausstellung die Geschichte des Hauses. Zu sehen sind unter anderem Albrecht Dürers weltberühmter Feldhase, Werke von Gustav Klimt und Egon Schiele sowie zahlreiche selten gezeigte Objekte, die neue Perspektiven auf die Geschichte der Sammlung eröffnen. Die Schau zeigt, wie sich die ALBERTINA über Generationen hinweg kontinuierlich erweitert hat und wie aus einer privaten Sammlung ein Museum von Weltrang wurde.
Rosa Barbas künstlerischer Blick auf die Albertina
Diesen Blick nach vorne greift auch die international renommierte Künstlerin Rosa Barba auf. Für das Jubiläumsjahr entstand eine ortsspezifische Arbeit, die sich mit den historischen Dimensionen der ALBERTINA als einer Verbindung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinandersetzt. Nach Ende der Ausstellung wird das Werk in die Sammlung aufgenommen und damit selbst Teil jener Geschichte, die die Ausstellung erzählt.
Mit Sammeln für die Zukunft feiert die ALBERTINA ihr Jubiläumsjahr 2026 und lädt dazu ein, eine Sammlung neu zu entdecken, die seit 250 Jahren Kunst bewahrt, die Gegenwart dokumentiert und Zukunft gestaltet.
Sammeln für die Zukunft. 250 Jahre ALBERTINA
19. Juni – 11. Oktober 2026
ALBERTINA, Wien
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Rückfragen & Kontakt
Dr. Daniel Benyes
Pressesprecher
ALBERTINA
Albertinaplatz 1
1010 Wien
T +43 1 534 83 511
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W www.albertina.at
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