• 18.06.2026, 10:32:02
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FPÖ – Darmann: „Pilnacek-U-Ausschuss: FPÖ will Weisungskette im Innenministerium aufklären“

Nach gestrigen Befragungen rücken heute mit LPD-Direktor Popp und Generaldirektor Ruf die höchsten Beamten in den Fokus der Aufklärung

Wien (OTS) - 

FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Mag. Gernot Darmann wies heute, am Rande des zweiten Befragungstags im Pilnacek-Untersuchungsausschuss, die Vorwürfe des ÖVP-Abgeordneten Andreas Hanger betreffend einer angeblichen Finanzierung einer Klage von Auskunftsperson Wurm durch die FPÖ scharf zurück.

Für Darmann seien dies durchschaubare Ablenkungsmanöver: „Dem ÖVP-Abgeordneten Hanger dürfte die Hitzewelle ordentlich zugesetzt haben, anders sind seine haltlosen politischen Vorwürfe nicht zu erklären. Als Geisteskind des Systems ÖVP wäre er gut beraten, nicht von den Praktiken seiner eigenen Partei auf andere zu schließen. Fakt ist, dass das ÖVP-geführte Innenministerium sehr wohl ÖVP-nahe Anwälte mit über 50.000 Euro Steuergeld für den U-Ausschuss bezahlt – darunter jener Berater, der Ex-Minister Blümel zu seinen 86 Erinnerungslücken riet.“

Nachdem gestern bereits die zuständige Staatsanwältin aus Eisenstadt sowie Bundespolizeidirektor Takacs befragt wurden, seien heute mit dem niederösterreichischen Landespolizeidirektor Popp und dem Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Ruf, die höchsten Beamten und damit Schlüsselfiguren geladen. „Wir setzen unsere Aufklärungsarbeit konsequent fort. Nach den gestrigen Befragungen gehen wir heute in der Befehlskette mit Generaldirektor Ruf weiter nach oben“, erklärte Darmann.

Für die Freiheitlichen gehe es heute primär darum, die Informations- und Weisungskette innerhalb des Innenministeriums im Detail nachzuvollziehen. Es müsse geklärt werden, wer wann welche Informationen zum Todesfall Pilnacek hatte und welche Anordnungen daraus resultierten. Besonders der Umgang mit den potenziellen Beweismitteln – Pilnaceks Handy und Laptop – stehe im Fokus, so der Sicherheitssprecher.

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