- 18.06.2026, 10:12:32
- /
- OTS0054
FPÖ – Kolm: „Österreich stürzt im IMD-Wettbewerbsranking ab – Reformstau kostet Wohlstand und Zukunftschancen“
„Regierung kündigte an, uns in die Top 10 zu bringen – Zwischenstand: Abstieg von Platz 26 auf 29“
„Wenig überraschend fällt das neue IMD-Wettbewerbsranking 2026 blamabel aus: Österreich verschlechtert sich weiter – innerhalb eines Jahres von Platz 26 auf 29 unter 69 Staaten – und verharrt damit klar im Mittelfeld statt in der Spitzengruppe“, hielt heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm fest.
„Während die schwarz-rot-pinke Regierung in ihrer Industriestrategie vollmundig ankündigt, Österreich unter die Top 10 der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften zurückzubringen, wird unser Land durchgereicht, und zwar um drei Ränge auf Platz 29! Das ist das schlechteste Ergebnis, das Österreich jemals hatte. Deutlicher kann man das wirtschaftspolitische Versagen dieser Koalition nicht dokumentieren“, betonte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin.
„Das Schweizer Ranking liefert einen ungeschönten internationalen Vergleich über mehr als 300 Indikatoren und Österreich fällt bei Inflation, Wirtschaftswachstum, Risikokapital, Unternehmensgründungen sowie bei Budgetdefizit und Verschuldung zurück. Das liegt genau an den Strukturproblemen, die diese Bundesregierung nicht reformieren will. Sie redet sich stattdessen nur auf externe Schocks wie Kriege oder Pandemien aus“, kritisierte Kolm und weiter: „So ein Ranking ist nicht für Expertendiskussionen – Wettbewerbsfähigkeit entscheidet über Löhne, Jobs und Kaufkraft aller Menschen. Wenn Österreich zurückfällt, verliert vor allem der Arbeitnehmer. Schwache Wettbewerbsfähigkeit – geringere Produktivität - geringere Reallöhne und unsichere Perspektiven. Nicht umsonst ist unsere jährliche Produktivität unter dem Niveau von 2006, nicht umsonst zählt Österreich nicht mehr zu den zehn reichsten Länder der Welt, nicht umsonst müssen immer mehr Österreicher Abstriche bei den Lebensstandards machen.“
„Wer Wettbewerbsfähigkeit wirklich ernst nimmt, muss die strukturellen Ursachen mit tiefgreifenden Reformen angehen. Der ausufernde Nanny-Staat, die zu hohen Abgaben, die wachstumsfeindlichen Regulierungen und eine völlig verfehlte Bildungs- und Migrationspolitik. Trotz enormer Bildungskosten können rund 30 Prozent der Menschen nicht ausreichend gut lesen und schreiben“, so Kolm.
„Ein wirtschaftlich schwacher und sozial angespannter Standort führt zu immer höheren Steuern, weniger Chancen und sinkendem Wohlstand. Ohne Investitionen, Unternehmertum, qualifizierte Zuwanderung und funktionierende Bildung gibt es keine steigenden Einkommen. Für den Bürger bedeutet ein Abrutschen im Ranking nicht Statistik, sondern reale Verschlechterungen seines Lebens, nämlich weniger Kaufkraft, unsicherere Jobs, und ein Staat, der immer mehr kostet, aber immer weniger leisten kann. Nur mit angebotsorientierter Wirtschaftspolitik, mit soliden Staatsfinanzen, stärkerem Kapitalmarkt, funktionierendem Arbeitsmarkt und radikaler Deregulierung wäre ein Aufholen möglich, aber ÖVP, SPÖ und NEOS sind komplett überfordert“.
Rückfragen & Kontakt
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: [email protected]
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK






