• 18.06.2026, 10:00:37
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14 Prozent Sammelplus in der Gelben Tonne zeigt Erfolg von Infrastruktur und Bewusstseinsbildung

ARA und 48er treiben Kreislaufwirtschaft in Wien voran

ARA und MA48 Gelbe Tonne in Wien
Wien (OTS) - 

Die Wiener:innen trennen Verpackungen zunehmend besser: Im Jahr 2025 wurden in Wien insgesamt mehr als 15.000 Tonnen Kunststoff- und Metallverpackungen in der Gelben Tonne bzw. dem Gelben Sack gesammelt. Die Nettosammelmenge stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 14 Prozent. Das gemeinsame Engagement der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und der MA 48 der Stadt Wien zeigt große Wirkung: Die Ausweitung der Leichtverpackungssammlung, eine etablierte Sammelinfrastruktur und gezielte Bewusstseinsbildung bringen Kreislaufwirtschaft in der Bundeshauptstadt erfolgreich vorwärts – und das trotz des Mengenrückgangs aufgrund des Einwegpfandsystems. Im internationalen Vergleich moderner Metropolen beweist Wien einmal mehr, dass eine effiziente Wertstoffsammlung auch im dicht verbauten urbanen Raum auf hohem Niveau funktioniert.

Verpackungen richtig zu trennen ist die Voraussetzung dafür, wertvolle Rohstoffe im Kreislauf zu halten und sie als Sekundärrohstoffe für Wirtschaft und Industrie verfügbar zu machen. Das Sammelplus von 14 Prozent zeigt, dass immer mehr Wiener:innen einen Beitrag dazu leisten – und damit Kreislaufwirtschaft, Ressourcenschonung und Rohstoffsicherheit in Österreich aktiv stärken. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist dabei die kontinuierliche Bewusstseinsbildung, die ARA und 48er in Wien Hand in Hand vorantreiben. Gemeinsam nutzen beide Partner ein breites Spektrum an Informations- und Bildungsangeboten: Die ARA setzt auf Out-of-Home-Kampagnen wie „Jeder Wurf zählt“, Aufklärung über Social Media und Programme wie ARA4kids oder die Kinderuni on Tour. Die 48er ermöglicht mit ihren Mülltrennkampagnen wie „Tu was für den Kreislauf“ oder dem jährlichen Mistfest niederschwellige und praxisnahe Angebote, die Kreislaufwirtschaft erlebbar machen. Dazu kommen unterschiedlichste Informationsmaterialien wie z.B. die 48er-Pocket-Trenninfo in 18 Sprachen. Abfallberater:innen informieren schon die Kleinsten in Kindergärten und Schulen und stehen zudem als direkte Ansprechpersonen zur Verfügung.

„14 Prozent mehr in der Gelben Tonne sind kein Zufall, sondern das Ergebnis eines durchdachten Zusammenspiels aus Infrastruktur, Information und Engagement der Wiener:innen. Wien zeigt eindrucksvoll, dass Kreislaufwirtschaft im urbanen Alltag funktioniert, wenn alle an einem Strang ziehen. Jede korrekt getrennte Verpackung sichert wertvolle Rohstoffe für den Wertstoffkreislauf und reduziert den Bedarf an natürlichen Ressourcen. Abfalltrennung ist ein kleiner Handgriff im Alltag, der große Wirkung für Umwelt und Wirtschaft hat“, erklärt ARA Vorstandssprecher Harald Hauke.

Gelbe Tonne bzw. Gelber Sack erfolgreich im Alltag der Wiener:innen verankert

Ein wichtiger Meilenstein für die Kreislaufwirtschaft war die Ausweitung der Sammlung auf alle Kunststoffverpackungen. Seit 2023 werden diese gemeinsam mit Metallverpackungen in der Gelben Tonne bzw. dem Gelben Sack erfasst. Die einfache und leicht zugängliche Sammlung erleichtert die richtige Abfalltrennung und trägt wesentlich zu verbessertem Entsorgungsverhalten bei. Heute stehen den Wiener:innen mehr als 20.000 Gelbe Tonnen – entweder direkt in den Müllräumen der Wohnhausanlagen oder bei den 4.400 Altstoffsammelinseln im öffentlichen Raum – für die Nutzung zur Verfügung. Zusätzlich sind rund 46.000 Einfamilien-Haushalte an die Sammlung über den Gelben Sack angeschlossen. Damit ist die getrennte Sammlung von Kunststoff- und Metallverpackungen flächendeckend im Stadtgebiet verfügbar.

„Richtig Müll trennen und damit etwas für die Umwelt tun, ist gar nicht so schwer. Das beweisen die Wienerinnen und Wiener täglich. Wir sammeln unter anderem weit über 15.000 Tonnen Kunststoff- und Metallverpackungen pro Jahr – ein weiterer wichtiger Schritt näher zu Zero Waste, zu einer Stadt ohne Verschwendung. Getrennte Sammlung ist gelebter Klimaschutz. Gemeinsam mit der ARA setzen wir weiterhin auf Aufklärung der Bevölkerung, deren Unterstützung wir weiterhin brauchen. Ein großes Dankeschön an alle Wienerinnen und Wiener für ihren bisherigen Einsatz. Bauts kan Mist!”, bittet Josef Thon, 48er-Abteilungsleiter.

Dass das Sammelsystem von der Bevölkerung angenommen wird, zeigt auch die IMAS-Studie*, die im Auftrag der ARA Ende 2025 durchgeführt wurde: 92 Prozent der Wiener:innen bewerten die Idee der getrennten Sammlung von Verpackungen mit „sehr gut“ oder „gut“. Damit liegt Wien über dem österreichweiten Durchschnitt von 91 Prozent. Gleichzeitig gibt knapp ein Drittel der Befragten an, künftig noch mehr beziehungsweise noch genauer trennen zu wollen – ein Wert, der ebenfalls über dem österreichischen Durchschnitt liegt. Damit beweist Wien einmal mehr, dass es im Vergleich europäischer Großstädte bei der Abfalltrennung im urbanen Raum einen Spitzenplatz einnimmt.

*Studieninfos: Die repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts IMAS im Auftrag der Altstoff Recycling Austria AG (ARA) wurde von 6. Oktober bis 7. November 2025 mittels computergestützten telefonischen Interviews durchgeführt.


Über die ARA

Zukunft. Kreislauf. Wirtschaft. Seit mehr als 30 Jahren arbeitet die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) als treibende Kraft der österreichischen Abfall- und Kreislaufwirtschaft und ist Marktführer unter den Sammel- und Verwertungssystemen für Verpackungen, Elektroaltgeräten und Batterien.
Die ARA mit ihren Tochterunternehmen ARAplus GmbH, Austria Glas Recycling GmbH, DiGiDO GmbH, ERA GmbH, ERAplus GmbH und TriPlast GmbH gilt heute als internationale Best Practice und entwickelt als Partner der Wirtschaft maßgeschneiderte Entsorgungslösungen in der Abfall- und Kreislaufwirtschaft: von Entpflichtung über Stoffstrommanagement bis zu Circular Design und Digitalisierung der Kreislaufwirtschaft. Die ARA AG serviciert mehr als 15.000 Kunden. Sie steht im Eigentum heimischer Unternehmen und agiert als NonProfit Unternehmen nicht gewinnorientiert. www.ara.at

Über die 48er

Die zentralen Aufgaben der Wiener Magistratsabteilung 48 - Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark sind die Sicherstellung der kommunalen Abfallwirtschaft, einer sauberen Stadt und sicherer Verkehrsflächen bei winterlichen Verhältnissen. Mit rund 3.000 Mitarbeiter*innen zählen die 48er zu den größten Magistratsabteilungen der Bundeshauptstadt. Zu ihren Aufgaben kommen neben der Müll- und Altstoffsammlung die Mistplätze, die Abfallbehandlung – wie das Betreiben einer Biogasanlage und der Deponie Rautenweg – aber auch die WasteWatcher, die Abschleppgruppe, die öffentlichen WC-Anlagen sowie der Fuhrpark der Stadt Wien, der 48er-Tandler, die Abfallberatung und das Zentrale Fundservice. Das Sauberkeitsangebot umfasst 480.000 Restmüll- und Altstoffbehälter, 21.800 Papierkörbe, 4.200 Hundekotsackerlspender, 1.200 freistehende Aschenrohre, 13 Mistplätze und 4.400 öffentliche Standorte für die getrennte Sammlung. Die orangen 48er leisten mit ihrem breiten Leistungsportfolio nicht nur einen wichtigen Beitrag zu Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Daseinsvorsorge, die Wiener Abfallwirtschaft gilt auch europaweit als Vorreiter und Aushängeschild.
www.wien.gv.at/umwelt/ma48/

Rückfragen & Kontakt

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

ARA AG
Simone de Raaij
Tel.: +43 1 599 97-310
E-Mail: [email protected]

Ecker & Partner
Elisabeth Blaschke
Tel.: +43 676 723 69 26
E-Mail: [email protected]

Die 48er
Sandra Holzinger
Tel.: +43 1 4000-48283
E-Mail: [email protected]

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